
Eine Aufnahme zur neuropädiatrischen Komplexbehandlung ist immer dann sinnvoll, wenn ambulante Therapien nicht ausreichen, um ein spezielles Therapieziel zu erreichen.
Dann lohnt es sich für Patienten, Eltern und Ärzte über eine stationäre Behandlung nachzudenken. In einer Klinik können Therapien intensiviert werden und der Patient kann - losgelöst vom Alltag - alle Kräfte auf sein persönliches Therapieziel lenken.
Während der neuropädiatrischen Komplexbehandlung verfolgt jeder Patient ein höchst individuelles Therapieziel, das vor dem Aufenthalt genau festgelegt wird.
Beispiele sind:
1. Verbesserung der motorischen Fähigkeiten
2. Hilfsmittelanpassung
3. Versorgung und Training mit Kommunikationshilfsmitteln
4. Schlucktherapie (einschließlich Schluckdiagnostik)
5. Verbesserung kognitiver Leistungen
Die Patienten können ganz einfach per Einweisungsschein in die Fachklinik für Neurologie eingewiesen werden. Eine Kostenzusage ist nicht erforderlich.
Bei der Anmeldung benötigen wir:
Anspruch haben Kinder bis zu einem Alter von 18 Jahren. Voraussetzung ist eine drohende oder manifeste Behinderung, eine Entwicklungs- oder Verhaltensstörung oder eine seelische Störung.
Die neuropädiatrische Komplexbehandlung kann bis zu acht Wochen pro Jahr in Anspruch genommen werden.