HELIOS Klinik Geesthacht

„Tag der offenen Tür“ auf der HELIOS-Rehastation in Hamburg

Die 11-jährige Leonie übt auf dem Laufband
Die Besucher informieren sich über die Therapiemöglichkeiten

Fachbesucher hatten am         1. Juli die Gelegenheit, sich aus erster Hand über die Arbeit auf der HELIOS-Rehastation im Altonaer Kinderkrankenhaus in Hamburg zu informieren. Seit zehn Jahren werden dort neurologisch erkrankte Kinder und Jugendliche mit Gangstörungen und nach orthopädischen Operationen rehabilitiert. Intensive Therapien, darunter Laufbandtraining und Kranken-gymnastik begleiten die Kinder die gesamte Zeit - vom Operationstag bis zur Entlassung aus der Reha. Ziel ist, die Gehfähigkeit der kleinen Patienten bestmöglich zu fördern und zu verbessern. Die neuroorthopädische Reha-Station war die erste Reha-Station in Hamburg überhaupt. Seit der Eröffnung vor zehn Jahren wurden dort rund 1.300 Kinder und Jugendliche behandelt. Durch die enge Verzahnung von Diagnostik, Operation und Rehabilitation können nach der Operation Bewegungsstörungen deutlich besser behandelt werden als zuvor. Deshalb können die Kinder auch früher entlassen werden: Im Jahr 2005 dauerte eine Rehabilitation durchschnittlich sieben Wochen, heute beträgt die Verweildauer in der Regel knapp einen Monat.

30 Jahre Kinder- und Jugend-Reha

Die Kinder hatten Spaß mit den Clowns

Mit einem bunten Fest für Kinder und Jugendliche und einem "Tag der offenen Tür" hat die HELIOS Klinik Geesthacht am 9. Mai ihr 30-jähriges Bestehen als neurologischen Rehabilitationsklinik gefeiert. Eingeladen waren Patienten, Mitarbeiter, Unterstützer sowie die Menschen aus der näheren Umgebung.

Zu dem bunten Bühnen- und Aktionsprogramm gehörten Auftritte von Clowns und Zauberern, Musikgruppen und Hip-Hop-Tänzern. Zudem präsentierte die Klinik ihre Arbeitsfelder und die Zusammenarbeit mit den kooperierenden Schulen in Geesthacht. Der Tag der offenen Tür bot schließlich Einblicke in das breite Therapieangebot der Klinik und in das Leben auf der Kinderstation.

Seit drei Jahrzehnten werden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Schädel-Hirn-Verletzungen in der Klinik in der Rehabilitationsklinik in Geesthacht behandelt. Seit die Einrichtung am 2. Mai 1985 ihren ersten Patienten aufgenommen hat, sind mehrere tausend Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zur Behandlung in der Klinik gewesen. Mittlerweile kommen jedes Jahr 750 Patienten vor allem aus dem norddeutschen Raum in die Klinik, darunter auch Kinder mit chronischen Erkrankungen.

Feier zu 10 Jahre "Kids in Pflege"

Im Jahr 2005 öffnete das Behandlungs- und Pflegezentrum "Kids in Pflege" mit dem Ziel, für pflegebedürftige Kinder und Jugendliche eine altersgerechte Versorgungsmöglichkeit zu schaffen. Heute bietet "Kids in Pflege" an der HELIOS Klinik Geesthacht Platz für 20 Bewohner.

Es sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Handicaps, die durch Unfallverletzungen oder durch neurologische Erkrankungen hervorgerufen wurden. Auf der Basis eines heilpädagogischen Konzeptes wird kontinuierlich daran gearbeitet, die Eigenständigkeit der Kinder und Jugendlichen im Alltag zu verbessern.

Durch die räumliche und fachliche Anbindung an die neurologische Rehabilitati­onsklinik sind die Bewohner medizinisch betreut und können auch therapeutische Angebote nutzen. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, Schulen und Behindertenwerkstätten zu besuchen, die sich auf ihre individuelle Situation einstellen. Durch dieses umfassende Betreuungs- und Therapieangebot und durch die Unterstützung von ahlreichen Kooperationspartnern haben die Kinder und Jugendlichen trotz ihrer zum Teil erheblichen Beeinträchtigungen sehr gute Chancen, eine tragfähige Lebensperspektive zu entwickeln.

Die Jubiläumsveranstaltung zu "10 Jahre Kids in Pflege" am 6. Februar bildete den Auftakt im Jahr der Jubiläen, das die HELIOS Klinik Geesthacht in diesem Jahr feiert.

Benefiz-Dinner von Round Table 145

Am 27. November 2014 hat der Round Table 145 aus Geesthacht sein 2. Benefiz-Dinner in der HELIOS Kinik Geesthacht veranstaltet. Unter der Leitung des Gastronomen Sascha Franke bewirteten 13 "Round Tabler" 95 Gästeim Speisesaal der Klinik mit einem Vier-Gänge-Menü. Die im Rahmen des Benefiz-Dinners gesammelten Erlöse kommen den Patienten der Klinik sowie einem Kinder- und Jugendcamp in Kaub am Rhein zugute. Der Round Table 145 ist ein Serviceclub für Männer im Alter von 18 bis 40 Jahren, die aktiv für ihre Mitmenschen Gutes tun möchten. 

Fachtagung zu kindlichen Ess- und Schluckstörungen

Angeborene neurologische Erkrankungen und intensivmedizinische Behandlungen bei Früh- und Neugeborenen können dazu führen, dass Kinder Störungen bei der Nahrungsaufnahme und beim Schlucken entwickeln. Den Essvorgang bei diesen Kleinkindern anzubahnen, stellt eine große therapeutische Herausforderung dar. Die HELIOS Klinik Geesthacht hält medizinische und therapeutische Konzepte vor, mit denen die gesundheitliche Situation von Kindern mit  Ess- und Schluckstörungen erheblich verbessert werden kann. Die methodischen Ansätze wurden auf einer Fachtagung am 12. November 2014 vorgestellt.

Therapie im Zirkuszelt

Zirkusnummer Pyramide (c) Pabst

Der pädagogische Wanderzirkus ZappZarap hat zum dritten Mal im Geesthachter Edmunsthal Station gemacht. Eine Woche lang studierte das Zirkus-Team mit den Kindern und Jugendlichen der neurologischen Rehabilitationsklinik von HELIOS oder der Förderschule Geesthacht besuchen, Kunststücke ein, die am 19. September 2014 vor Publikum aufgeführt wurden.

Während der Projektewoche entwickelten die Zirkuspädagogen gemeinsam mit den Therapeuten der Klinik, den Lehrern der Förderschule und den etwa 70 "Zirkuskindern" ein Programm mit Akrobatik- und Zauberkunststücken. Dabei standen Kreativität, Freude und die Erreichung persönlicher Ziele im Vordergrund. Körpergefühl und Koordination, Geschicklichkeit, Reaktionsfähigkeit sowie Kraft und Ausdauer wurden spielerisch trainiert.

Für die Kinder war der Mitmach-Zirkus Abwechslung zum Klinik- und Schulalltag. Für die Patienten der Klinik war Projekt auch Teil ihrer Therapie. Das Zirkusprojekt wurde durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins Peter Pan  und durch Spenden zahlreicher Geschäfts- und Privatleute aus der Region ermöglicht.



Über uns