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23.09.11

Greifen begreifen bei Kindern und Jugendlichen

Hirnschädigungen können die Funktionen von Arm und Hand stark beeinträchtigen – bis hin zur vollständigen Lähmung.

Die (Wieder)Erlangung dieser Funktionen ist daher ein wichtiges Therapieziel in der Neurorehabilitation, das die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Ärzten, Therapeuten, Hilfsmittelversorgern und Pflegekräften erfordert.

Auf unserer Fachtagung am 23. September stellten Experten aus unterschiedlichen Bereichen moderne Therapiekonzepte zur Verbesserung der Arm- und Handfunktion vor.

 

Die Folien zu den Vorträgen können heruntergeladen werden.

 

Sonografisch gestützte Botulinumtoxin-Therapie der Armspastik

PD Dr. med. Tobias Bäumer, Oberarzt in der Klinik und Poliklinik für Neurologie, UKE

 

Armeo® Therapiekonzept: Geräteunterstützte Rehabilitation der oberen Extremität

Patrick Körmendy, HOCOMA AG, Schweiz

 

Wiedererlangung der Handfunktion durch den Einsatz von SAEBO-Schienen

Udo Niebuhr, Ergotherapeut in der HELIOS Klinik Geesthacht

 

In einem  Vortrag von Christian Ratzek, SVG Medizinsysteme GmbH & Co. KG, ging es um das Thema: 

Handrehabilitation – Verbesserung der Feinmotorik auf Aktivierung des Biofeedbacks

Abstract zum Vortrag:

Das Therapiesystem zur Verbesserung der Feinmotorik durch einen Handschuh mit Sensoren, verbunden mit einem PC,  über therapeutisch ausgefeilten Computerspielen. Das Patienten-Training erfolgt über aktiven, intensiven und repetitiven Übungen.  Der Schlüssel des Therapieerfolgs erfolgt durch die Aktivierung des Biofeedbacks. Unbewusste Bewegungen sollen hiermit neu erlernt werden. Das System steigert die Motivation des Trainierenden durch die genaue Dokumentation und dem Vergleich der entsprechend gespeicherten Bewegungserweiterungen. Ein modernes Therapiesystem, individuell anpassbar, auf dem Patienten, im Hinblick des Therapieziels.