HELIOS Weißeritztal-Kliniken

EndoProthetikZentrum

Mit der zunehmend älter werdenden Gesellschaft steigen die Ansprüche an die Lebensqualität und die Mobilität im Alter. Durch den endoprothetischen Ersatz von geschädigten Gelenken sollen Schmerzfreiheit, ein Mobilitätsgewinn und die Verbesserung der Lebensqualität betroffener Patienten erreicht werden. Bei Frakturen insbesondere im Bereich des Hüftgelenkes geht es vor allem um die rasche Wiederherstellung der Geh- und Belastungsfähigkeit des Verletzten.


Die Implantation künstlicher Gelenke ist eine der erfolgreichsten Operationen überhaupt. Zuletzt wurden in Deutschland jährlich über 400.000 Kunstgelenke implantiert. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über die Versorgungshäufigkeit und -qualität erhält die Qualitätssicherung besonderes Gewicht für alle Fachgesellschaften.

Das EndoProthetikZentrum Freital hat sich mit seinem interdisziplinären Team auf die Versorgung der Patienten mit Gelenkersatz an Hüfte und Knie spezialisiert. Jährlich werden über 500 Gelenkersatzoperationen im Haus durchgeführt, wobei wir im August des Jahres 2013 bereits das 25jährige Jubiläum der ersten Implantation einer Hüftgelenksendoprothese am Klinikum Freital begehen konnten.

 

Die Partner im Zentrum sind

Der gesamte Behandlungsablauf erfolgt in enger Abstimmung zwischen den Behandlungspartnern. Die individuelle Versorgung der Patienten steht dabei im Mittelpunkt. Diagnostik und Therapie erfolgen nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Methoden. Dem Zentrum steht dafür modernste Technik zur Verfügung.

 

Für die Patienten mit einer geplanten Operation findet am ersten Montag im Monat eine Patientenschule statt, in der über die Abläufe während der OP und des Krankenhausaufenthaltes informiert wird.

Nach der Operation liegt der Schwerpunkt der stationären Behandlung auf der erfolgreichen Wiederherstellung der Mobilität. Das Team der Physiotherapie ist dabei ein wichtiger Partner des Patienten und begleitet ihn mit kompetenten Anleitungen auf diesem Weg. Ein Team von Sozialarbeitern unterstützt den Patienten bei der Beantragung einer Anschlussheilbehandlung bzw. bei der Überleitung in die ambulante Nachsorge.

Viele Faktoren sind für den Erfolg einer solchen Operation verantwortlich. Aus der aktuellen wissenschaftlichen Literatur wissen wir, dass die interdisziplinäre Organisation der Behandlung, die intensive Einbindung des Patienten in seine Behandlung einschließlich einer umfassenden Information und eine engagierte Aus- und Weiterbildung aller Berufsgruppen wesentlich sind. Ergänzend müssen Anforderungen an die Struktur der Behandlung erfüllt werden, um ein hohes Maß an Sicherheit für die behandelten Patienten zu erreichen. Ebenfalls ist in zahlreichen Untersuchungen auf unterschiedlichen Gebieten der Medizin nachgewiesen worden, dass ein Zusammenhang zwischen der Versorgungsqualität und der Anzahl durchgeführter Operationen besteht. So muss ein Operateur in unserem zertifizierten EndoProthetikZentrum regelmäßig eine vorgegebene Zahl von Patienten mit Gelenkersatz operieren, damit der Patient von seiner fortlaufenden Erfahrung profitieren kann.


Für die Erfassung der Ergebnisqualität werden zum jetzigen Zeitpunkt verschiedene, im Wesentlichen radiologische Kriterien herangezogen. Durch die Verpflichtung der zertifizierten Endoprothetikzentren zur Teilnahme am Endoprothesenregister Deutschland ist eine auch langfristige Erfassung der Behandlungsergebnisse sichergestellt. Daneben sollen künftig auch Kriterien der Patientenzufriedenheit mit dem Behandlungsergebnis erfasst und zunächst in Pilotprojekten ausgewertet werden. Hiermit ergeben sich weiterführende Perspektiven für die Bewertung der endoprothetischen Versorgung.

 

Dr. med. Felix Schubert
Leitender Oberarzt
Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Orthopädische Chirurgie

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EndoProthetikZentrum

Leiter und Koordinator
Ltd. Oberarzt Dr. med. Felix Schubert

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Telefax: (0351) 646-7021

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