

Die Klinik für Neurochirurgie ist eine Spezialklinik für die operative Behandlung von Erkrankungen:
Unser Engagement für die Heilung von Patienten verbindet sich mit einer sehr angenehmen Atmosphäre in gepflegter Umgebung, mit modernster medizinischer Ausstattung und den Vorzügen der zeitnahen, gemeinsamen Behandlung durch mehrere Fachdisziplinen eines Klinikums der Maximalversorgung. Im Rahmen ambulanter Patienten-Vorstellungen können Operationsindikation gestellt werden und gezielte Nachuntersuchungen erfolgen. Telekommunikationsanlagen ermöglichen eine rasche und fachlich qualifizierte Beurteilung bildgebender Untersuchungen aus externen medizinischen Einrichtungen.
Qualifizierte Betreuung, mikrochirurgische Spezialisten und modernste Technik ermöglichen die präzise Behandlung von Hirntumoren, spinalen Tumoren und Fehlbildungen, Erkrankungen der Gefäße im Bereich des zentralen und peripheren Nervensystems, Bandscheibenleiden und anderen degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule mit neurologischen Symptomen, neuroendokrinologischen Erkrankungen, kindlichen Fehlbildungen des Schädels, Entzündungen, Schmerzsyndromen und Verletzungen der peripheren Nerven. Minimal-invasive und endoskopische Techniken im Bereich des Kopfes (z.B. Ventrikuloskopie, endoskopische Schädelbasischirurgie) und der Wirbelsäule sind Bestandteil dieses Spektrums. Einen Schwerpunkt bildet auch die Beratung und Behandlung von Patienten mit Neurofibromatose.



Durch die enge Zusammenarbeit mit der Stereotaktischen Neuro- und Radiochirurgie und der Interventionellen Neuroradiologie werden die Therapieoptionen noch einmal deutlich erweitert.

Die diagnostischen Möglichkeiten umfassen neben allen Möglichkeiten der modernen Schnittbildmethoden am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie auch elektrophysiologische (EEG, EMG, ENG, Evozierte Potentiale) und Ultraschall-Verfahren, welche vor, während und nach einem operativen Eingriff angewendet werden können. Computerassistierte Verfahren unterstützen die präzise Lokalisation und schonende Zugänge während der Operation.

Bei den intrakraniellen Operationen liegen besondere Schwerpunkte im Bereich von Erkrankungen des Kleinhirnbrückenwinkels (z.B. Akustikusneurinome, Trigeminusneuralgie, Hemispasmus facialis), des kraniozervikalen Übergangs und der Schädelbasis.

Im Rahmen einer seit März 2002 aktiven Schädelbasisgruppe unter Beteiligung der Kliniken für Augen-, Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Mund-Kiefer- und Gesichtschirurgie, Strahlentherapie und Radioonkologie, der Abteilung für Stereotaktische Neuro- und Radiochirurgie und dem Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie werden Ziel Erkrankungen im Bereich der Schädelbasis interdisziplinär behandelt. Gemeinsame Spezialsprechstunden bieten dem Patienten die Möglichkeit, innerhalb kürzester Zeit die Beratung hochqualifizierter Ärzte mehrerer Fachrichtungen zu erhalten.
Sprecher der Schädelbasisgruppe ist Prof. Dr. med. Steffen Rosahl, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie.
Die Wiederherstellung oder Überbrückung verloren gegangener Funktionen im zentralen und peripheren Nervensystem stellt eine besondere Herausforderung der modernen Neurochirurgie dar. Die Neuroprothetik bietet hier bereits einige Behandlungsansätze.

Klinik für Neurochirurgie
Chefarzt
Prof. Dr. med. Steffen Rosahl
Telefon: (0361) 781-22 61
Telefax: (0361) 781-22 62
Leiter der Abteilung für vaskuläre, funktionelle und pädiatrische Neurochirurgie
Prof. Dr. med. Rüdiger Gerlach
Telefon: (0361) 781-22 61
Telefax: (0361) 781-22 62
Nordhäuser Straße 74
99089 Erfurt
Terminvereinbarungen + Stationäre Aufnahme
Angelika Müller
Telefon: (0361) 781- 22 61
Telefax: (0361) 781- 22 62
Sprechzeiten: 7:10 - 15:30 Uhr