HELIOS Klinikum Duisburg

Wirbelsäulenchirurgie

Liebe Patientin, lieber Patient,
sehr geehrte Frau Kollegin,
sehr geehrter Herr Kollege,

die Wirbelsäule ist das tragende Element in unserem Körper. Ist ihre Funktion beeinträchtigt, hat das einen erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität.

Mit ihren knöchernen Anteilen, Bändern, Bandscheiben, Nerven, Gefäßen und der umgebenden Muskulatur ist die Wirbelsäule eine höchst komplexe Struktur, bei der festes Gewebe unmittelbar an sehr empfindliches Gewebe grenzt. Daher treten bei Erkrankungen unterschiedlichste Beschwerden auf:

  • schmerzhafte Bewegungseinschränkungen
  • Gefühlsstörungen
  • Lähmungen einzelner Muskelgruppen
  • Blasen-Darm-Entleerungsstörungen
  • Querschnittslähmung

Zu Beginn einer Wirbelsäulentherapie steht immer das Bemühen, einen operativen Eingriff zu vermeiden. Erst wenn alle nicht-operativen und ambulanten Methoden ausgeschöpft sind, ziehen wir operative Verfahren in Betracht.

Die erste Herausforderung besteht darin, aus den verschiedenen Symptomen, Schmerztype und Untersuchungsergebnissen eine möglichst exakte
Diagnose der Schmerzursache abzuleiten. Sie bildet die Voraussetzung für ein erfolgversprechendes Therapiekonzept.

Nur wenn die Kombination aus Krankengymnastik, Physiotherapie, Infiltrationen und Medikamenten, die der niedergelassene Arzt verschreibt, nicht erfolgversprechend oder nicht wirksam sind, raten wir zu einem Eingriff. Auch progrediente neurologische Ausfälle rechtfertigen eine Operation.


Minimalinvasive Technik


In allen geeigneten Fällen wird in unserer wirbelsäulenchirurgischen Sektion ein minimalinvasiver Eingriff durchgeführt, bei dem das Gewebe so wenig wie möglich verletzt wird. Der Vorteil für die Patienten, insbesondere für die betagten, ist die Mobilisation am Nachmittag des Operationstages. Dies bedeutet ein deutlich reduziertes Risiko einer Thrombose oder Lungenembolie.

Auch die Tatsache, dass infolge miniaturisierter Zugangstechniken der intraoperative Blutverlust auf 50 bis 100 ml begrenzt ist, trägt zu einer sehr kurzen Heilungsphase mit rascher Rehabilitation bei.

Einer unserer Schwerpunkte ist die Anwendung miniaturisierter Zugangstechniken in der Behandlung von Bandscheibenvorfällen, knöchernen Einengungen des Spinalkanals und Instabilitäten der Wirbelsäule. So werden zur Entfernung von herausgetretenem Bandscheibengewebe miniaturisierte Spreizer angewendet, mit deren Hilfe über einen kleinen Schnitt von nur etwa 25 Millimetern Länge der eingeklemmte Nerv gewebeschonend entlastet werden kann.


Geringerer Schmerzmittelverbrauch durch schonende Technik


Der geringere postoperative Schmerzmittelverbrauch infolge der schonenderen Zugangstechnik im Vergleich zu herkömmlichen Operationsverfahren
ist durch Studien belegt.

Herzlichst,

Ihr
Dr. med. Khanh Toan Hau

Chefarzt der Abteilung für Wirbelsäulenchirurgie
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Mitglied der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft und Eurospine

So erreichen Sie uns

Chefarzt Prof. Dr. med. Michael Starker

HELIOS St. Johannes Klinik

Klinik für Wirbelsäulenchirurgie

Chefarzt Dr. Khanh-Toan Hau

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