HELIOS Rehaklinik Damp

Orthopädie II

Die Abteilung Orthopädie II/Unfallchirurgie und Berufsgenossenschaftliche Weiterbehandlung zeichnet sich durch besondere Kompetenzen in der Rehabilitation mit den folgenden vier Hauptindikationen aus:

 

Nachbehandlung nach Endoprothesen

Jährlich werden aus unserer Abteilung zirka 1.000 Patienten erfolgreich in den beruflich wie privaten Alltag reintegriert.

 

Rehabilitation Wirbelsäulenoperierter

Die Reduktion von Angst und das Wiedergewinnen von Vertrauen in den eigenen Körper sind hier wesentliche Therapieinhalte. Im Rahmen von Patientenschulungen versuchen wir, ein biopsychosoziales Krankheitsverständnis zu fördern und beziehen verhaltensmedizinisch orientierte Psychotherapie in unsere Behandlungskonzepte mit ein. So gelingt es häufig, die Abwärtsspirale von Schonung und Schmerz sowie weiterer Schonung zu durchbrechen und das allgemeine Aktivitätsniveau dieser Patienten wieder zu normalisieren.

 

Die Zahl der operierten Patienten mit Instabilitäten der Wirbelsäule und spinaler Stenose nimmt deutlich zu. Hier ist insbesondere bei den älteren und multimorbiden Patienten eine optimale Betreuung auch unter Einbeziehung der internistischen und neurologischen Abteilung hilfreich.

 

Nachbehandlung nach schweren Unfällen

Der enge Kontakt mit den Mitarbeitern der Berufsgenossenschaften hilft, unnötige bürokratische Hindernisse bei notwendigen beruflichen Rehabilitationen der Unfallverletzten zu vermeiden. Auch ist es möglich, im Rahmen einer Arbeits- und Belastungserprobung bei fortschreitender Rekonvaleszenz die Belastbarkeit des Unfallverletzten für berufliche Arbeiten in seinem angestammten Berufsfeld unter fachärztlicher Kontrolle zu überprüfen.

 

Behandlung von Patienten mit chronischen Rückenschmerzen

Bei diesen häufig fortgeschritten chronifizierten Patienten ist die fachliche und soziale Kompetenz des Behandlungsteams ganz besonders gefragt. Es gilt hier, insbesondere das Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein der Patienten zu erhöhen. Wissenschaftlich ist erwiesen, dass sich die bei diesen Patienten häufig anzutreffenden negativen Grundstimmungen durch eine dosierte sportliche Belastung günstig beeinflussen lassen. Somit kommt im Behandlungskonzept der „Bewegung“ eine besondere Bedeutung zu. Auf diesem Wege gewinnt der betroffene Patient die Möglichkeit, sich auch anderen Therapieverfahren wie einer psychologisch geführten Verhaltensmedizin und Entspannungstherapien gegenüber zu öffnen und über ein komplexes therapeutisches Setting seine Handicaps in ihren Auswirkungen zu verringern.

 

Auf diese Weise lassen sich bei den häufig über längere Zeit arbeitsunfähigen Patienten die Chancen einer beruflichen und somit sozialen Integration erhöhen. Bei hochchronifizierten Schmerzpatienten ist eine reine orthopädische Behandlung auch unter dem interdisziplinären Ansatz nicht ausreichend, in diesen Fällen wird auf das multimodale Behandlungskonzept der Schmerzklinik zurückgegriffen.

Dr. Anja Spies

Chefärztin Orthopädie II HELIOS Rehaklinik Damp
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Sekretariat

Petra Engelbrecht
Tel.: (04352) 80-8407

Patientenaufnahme

Telefon: (04352) 80-8303
Telefax: (04352) 80-8390

Dr. Kai Giencke

Oberarzt Orthopädie II, Rehaklinik Damp
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Dr. Dieter Riebe

Oberarzt Orthopädie II, Rehaklinik Damp
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Marianne Schulz

Oberärztin Orthopädie II, Rehaklinik Damp
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