Die Zahl chronisch nierenkranker Patienten mit und ohne Dialysepflichtigkeit nimmt seit Jahren kontinuierlich zu. Bei etwa 10% der erwachsenen Bevölkerung liegt eine chronische Nierenschädigung vor, nur wenigen Betroffenen ist dies jedoch bewusst. Die Hauptursachen hierfür sind Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, Rauchen und zunehmendes Alter der Bevölkerung.
Bereits bei geringgradig eingeschränkter Nierenfunktion ist das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich erhöht und steigt mit Abnahme der Nierenfunktion exponentiell an, sodass die meisten Patienten vor Erreichen der Dialysepflichtigkeit an Herzinfarkt oder Schlaganfall versterben. Von nationalen wie internationalen Experten wird daher ein Paradigmenwechsel – weg von der Behandlung chronischer Nierenerkrankungen im Endstadium – hin zu aggressiver Prävention gefordert.
Mit der Eröffnung der neu ausgebauten Dialysestation wurde im Herbst 2005 in Damp ein „Zentrum für Nieren- und Bluthochdruckerkrankungen“ eingerichtet, in dem Hämo- und Peritonealdialysepatienten, Nierentransplantierte, aber auch Patienten mit beginnender Nierenschädigung oder Bluthochdruck im Rahmen von Präventiv-, Rehabilitations- oder Akutaufenthalten medizinisch versorgt werden können. Auch Feriendialyse ist möglich. Seit Juni 2006 ist das Zentrum für Nieren- und Bluthochdruckerkrankungen Damp offizielles Lehrkrankenhaus der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
Unsere Ziele sind:
Regelmäßig befragen wir unsere Dialyse-Patienten nach Ihrer Meinung zu unserem Behandlungsangebot. Hier geht es zu den Umfrageergebnissen