HELIOS Ostseeklinik Damp

Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie

Wer sind wir?

Ein Team von Wirbelsäulenspezialisten und Spezialisten des peripheren Nervensystems.

Es erwarten Sie kompetente Fachärzte, die viele Jahre Erfahrung in der Behandlung und Erforschung von Wirbelsäulenerkrankungen haben.

 

Mehr über unsere Mitarbeiter

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Was machen wir?

Wir beraten Sie verständlich zu Ihrer Wirbelsäulenerkrankung, führen differenzierte Diagnostik durch und erarbeiten mit Ihnen gemeinsam einen zielgerichteten Therapieplan. Dabei ist uns eine auf dem Menschen und seine Erkrankung zugeschnittene, personalisierte Betreuung und Therapie wichtig.

 

Einzigartig ist die interdisziplinäre Vernetzung an unserem Standort, die eine umfassende Beratung, Behandlung und Rehabilitation aus einer Hand ermöglicht. Eine enge Zusammenarbeit erfolgt mit unseren zertifizierten Schmerztherapeuten, der Rheumatologie, der Orthopädie, der Anästhesie mit Intensivstation sowie der HELIOS Rehaklinik Damp mit dem dazugehörigen Therapiezentrum.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Besondere Schwerpunkte

In einigen besonders anspruchsvollen Bereichen halten wir eine spezielle Expertise vor:

  • Ältere Menschen mit Wirbelsäulenerkrankungen.
    Dabei berücksichtigen wir die medizinischen Besonderheiten dieser Patienten und haben große Erfahrung in der umsichtigen Beratung und, wenn nötig, operativen Versorgung älterer Mitmenschen. Häufige Wirbelsäulen-Probleme sind hier:
    - Spinalkanalstenose
    - Gleitwirbel (Spondylolisthese)
    - Degenerative Skoliose
    - Cervicale Myelopathie
    - Osteoporotische Wirbelkörperfraktur
    - Dens-Fraktur
    - Wirbelsäulenmetastase
    - Lumbago, Lumbalgien - Nackenschmerzen, HWS Syndrom
  • Adipöse Menschen mit Wirbelsäulenerkrankungen.
  • Komplexe Erkrankungen der Halswirbelsäule (HWS), wie:
    - Bandscheibenvorfall HWS (Cervicobrachialgie)
    - Cervicale Myelopathie / Spinalkanalstenose HWS
    - Deformitäten der HWS
    - Entzündliche/rheumatische Erkrankungen
  • Tumoren der Wirbelsäule (Wirbelsäulenkrebs)
  • Chronische Schmerzpatienten, insbesondere auch nach Vor-Operationen an der Wirbelsäule

 

In der Grundversorgung häufiger Wirbelsäulenerkrankungen behandeln wir routinemäßig unter anderem Lumbago (Rückenschmerzen), Lumboischialgien (Ischias), Bandscheibenvorfälle, Spinalkanalstenosen, Gleitwirbel (Spondylolisthese), Osteochondrose, Facettengelenk-/ Iliosakralgelenk-Schmerzen (Facettensyndrom, ISG Blockade) und Nackenschmerzen (HWS Syndrom).

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Unsere Behandlungs-Methoden

Bei uns ist ein umfassendes Behandlungs-Spektrum für Wirbelsäulenerkrankungen und periphere Nervenerkrankungen etabliert. Dabei integrieren wir stets auch die neusten sinnvollen Entwicklungen aus Forschung und Technik, ohne dabei unreflektiert auf jede neue unerprobte Modewelle aufzuspringen.

 

Die Strategie des Stufenschemas ist unsere bevorzugte Vorgehensweise. Das bedeutet: Zuerst immer die am wenigsten invasive Therapie-Maßnahme, die nach evidenz-basierten Kriterien erfolgversprechend ist.

 

Konservativen Behandlungen werden in unserer Klinik in einem einzigartigen interdisziplinären Kontext angeboten. Dazu gehören:

  • Medikamentöse Schmerztherapie
  • Physiotherapie, Manuelle Therapie, Osteopathie
  • Verhaltenstherapie
  • Bei komplexen Fällen in Kombination als Multimodale Schmerztherapie

 

Zu den interventionellen Behandlungen gehören:

  • Facettengelenksinfiltration / Facettengelenksblockade
  • Facettengelenksdenervation
  • ISG Infiltration
  • Periradikuläre Infiltration (Wurzelinfiltration)
  • Rückenmarkstimulation / SCS (spinal cord stimulation)
  • Schmerzpumpe

 

In der Wirbelsäulenchirurgie führen wir jährlich über 1000 Eingriffe durch. Dazu gehören:

  • Mikrochirurgie mit modernen OP-Mikroskop
  • Minimal-invasive Bandscheiben OP
  • Minimal-invasive Spinalkanalstenose OP
  • Minimal-invasive Spondylodese (Wirbelsäulenversteifung)
  • Kyphoplastie / Vertebroplastie
  • Bandscheibenprothese
  • Dynamische Stabilisierung
  • Komplexe instrumentierte Eingriffe an der Hals-, Brust-, und Lendenwirbelsäule
  • Revisions-Chirurgie nach vorangegangenen Wirbelsäulenoperationen
  • Minimal-invasive und offene periphere Nervenchirurgie

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Angebundene Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und Kooperationspartner

Dr. med. Tilman Rhode
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Flensburger Str. 3
24376 Kappeln, Kreis Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Holstein
Telefon: (04642) 4341

 

Kay Ebberfeld
Georg Maria Haferkamp
Dr. med. Dietrich Renz
Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie
Glücksburger Straße 1
24986 Mittelangeln, Kreis Schleswig-Flensburg, Schleswig-Holstein
Telefon: (04633) 7077

 

Jörg Gießel
Dr. med. Ingo Perner
Fachärzte für Orthopädie
Kaiserstraße 24
24768 Rendsburg, Kreis Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Holstein
Telefon: (04331) 5021

 

Dr. med. Marc Koch, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Rendsburger Str. 8
24534 Neumünster, Schleswig-Holstein
Telefon: (04321) 44425

 

Dr. med. Marc Koch, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Vertretersprechstunde
Eckernförder Str. 219
24119 Kronshagen, Kreis Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Holstein
Telefon: (0431) 6674-131

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Glossar

  • Adipös: Fettleibigkeit, starkes Übergewicht
  • Bandscheibenprothese: Bewegungserhaltendes Implantat, welches nach Entfernung der Bandscheibe eingesetzt werden kann
  • Bandscheibenvorfall: Vorwölbung von Bandscheibengewebe, welches durch Druck auf Nervengewebe zu Schmerzen, Gefühlsstörungen und Lähmungserscheinungen führen kann
  • Cervicale Myelopathie: Schädigung des Rückenmarks im Bereich der Halswirbelsäule, häufig durch Einengung und Druck im Spinalkanal ausgelöst
  • Cervicobrachialgie: Nackenschmerzen, die in den Arm, häufig auch bis in die Finger ausstrahlen. Häufig aufgrund eines Bandscheibenvorfalles oder einer Foramenstenose der Halswirbelsäule
  • Deformität: Abweichung der Form der Wirbelsäule vom üblichen Erscheinungsbild
  • Degenerative Skoliose: Fehlstellung der Wirbelsäule aufgrund von Verschleiß-Erscheinungen
  • Dynamische Stabilisierung: Bewegungserhaltende Instrumentierungs-Techniken an der Wirbelsäule, die lediglich schmerzhafte Bewegungen einschränken sollen
  • Facettengelenke: Kleine Wirbelgelenke an der Rückseite der Wirbelsäule
  • Facettensyndrom: Rückenschmerzen, oft mit Ausstrahlung in das Gesäß und Oberschenkel, die durch Verschleiß der Facettengelenke (Spondylarthrose) entstehen
  • Gleitwirbel: Verschiebung von Wirbelkörpern zueinander, die zum Teil auch mit einer schmerzhaften Instabilität und Einengung von Nervengewebe einhergehen kann. Häufige Synonyme sind: Wirbelgleiten, Spondylolisthese, Listhese
  • HWS: Halswirbelsäule
  • HWS Syndrom: Allgemeiner Begriff für Beschwerden, meist Schmerzen, im Bereich des Nackens, der Schulter und der Arme
  • Iliosakralgelenk: Große Gelenke, welche Kreuzbein und Darmbein und damit die Wirbelsäule mit dem Becken verbinden.
  • Ischias: Allgemeiner Begriff für Rückenschmerzen, die in das Gesäß und in die Beine ausstrahlen. Häufige Synonyme: Ischialgie, Lumboischialgie
  • ISG: Iliosakralgelenk - ISG-Blockade: Schmerzen im unteren Rücken, die durch Fehlbelastungen oder Verschleiß-Erscheinungen der Iliosakralgelenke entstehen
  • Kyphoplastie: Aufrichtungsversuch eines eingebrochenen Wirbelkörpers mit einem Ballon und Stabilisierung des Wirbels mit einer Zementauffüllung. Häufigste Anwendung bei osteoporotischen Wirbelkörperbrüchen und Wirbelsäulenmetastasen
  • Lumbago: starke akute Rückenschmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule. Häufiges Synonym: Hexenschuss
  • Lumbalgien: Allgemeiner Begriff für Rückenschmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule
  • Minimal-invasiv: Im Zusammenhang mit chirurgischen Eingriffen ist damit ein möglichst gewebeschonender kleiner chirurgischer Zugangsweg gemeint. Im Vergleich zu den herkömmlichen großen chirurgischen Zugangswegen, gehen minimalinvasive Zugänge meist mit geringeren Blutverlusten und weniger Schmerzen direkt nach der OP einher
  • Osteochondrose: Häufig durch Verschleiß-Erscheinungen verursachte Veränderungen der Wirbelkörper-Endplatten. Es werden verschiedene Stadien (entzündlich, fettgewebliche Veränderung, Kalzifizierung) unterschieden
  • Osteoporose: Erkrankung der Knochen, wo es durch Knochenschwund zur Anfälligkeit für Wirbelkörperbrüchen kommt
  • Periphere Nervenerkrankungen: Erkrankungen, wo Nerven in ihrem Verlauf eingeengt sind, aber auch Nerventumoren werden dazu gezählt - Periradikuläre Infiltration: Einspritzen von lokalen Betäubungsmittel und gegebenenfalls auch Kortison im Bereich der Nervenwurzel zur Schmerzlinderung und Entzündungshemmung
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Rückenmarkstimulation: Schmerztherapie durch implantierte Elektroden im Spinalkanal, die das Rückenmark mit speziellen Reizmustern stimulieren und so zu einer Dämpfung der Schmerzwahrnehmung führen. Häufiges Synonym: Spinal cord stimulation (SCS)
  • Schmerzpumpe: Schmerztherapie durch eine implantierte Pumpe, die über einen dünnen Schlauch Schmerzmedikamente um das Rückenmark spült und so zu einer Dämpfung der Schmerzwahrnehmung führt
  • Spinalkanalstenose: Einengung des Wirbelkanals mit Einklemmung der dort verlaufenden Nervenwurzeln und, im Bereich der Hals- und Brustwirbelsäule, des Rückenmarks
  • Spondylodese: Meist instrumentierte Immobilisierung von zwei oder mehr Wirbelkörpern mit dem Ziel eine knöcherne Vereinigung der immobilisierten Wirbelkörper zu erreichen. Häufige Synonyme: Wirbelsäulenversteifung, Wirbelsäulenfusion
  • Vertebroplastie: Zementauffüllung eines eingebrochenen Wirbelkörpers. Im Unterschied zur Kyphoplastie erfolgt hier kein Aufrichtungsversuch mittels Ballon. Häufigste Anwendung bei osteoporotischen Wirbelkörperbrüchen und Wirbelsäulenmetastasen
  • Wirbelsäulenmetastase: Absiedlung einer Krebs/Tumor-Erkrankung anderer Organe in die Wirbelsäule

Priv.-Doz. Dr. med. Aldemar Andres Hegewald

Chefarzt Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie
Tel.: (04352) 80-6236
Fax.: (04352) 80-6234
E-Mail senden

Sprechzeiten

KV-Sprechstunde
Mo und Do 08:00-16:00 Uhr

Prästationäre Ambulanz
Mo bis Do 08:00-13:00 Uhr 

Privatsprechstunde und Sprechstunde für Tumoren der Wirbelsäule und des Rückenmarks bei Priv.-Doz. Dr. med. Hegewald
Mi 13:00-18:00 Uhr

Telefon: (04352) 80-6236

Weitere Informationen zu den Sprechzeiten

Zuweiser-Hotline

Direktverbindung zu Oberarzt/Chefarzt nur für ärztliche Kolleginnen und Kollegen bei Fachfragen und Notfällen
Telefon: (04352) 80-1641

Außerhalb der regulären Arbeitszeiten über diensthabenden Klinikarzt
Telefon: (04352) 80-6913



Über uns