HELIOS Ostseeklinik Damp

Spezielle Endoprothetik

Ein weiterer Schwerpunkt der Abteilung ist die endoprothetische Versorgung nahezu sämtlicher Extremitätengelenke, einschließlich der ggf. erforderlichen Wechseloperationen.

 

Den Hauptanteil der endoprothetischem Versorgung bilden die herkömmlichen Hüft- und Kniegelenksendoprothesen, einschließlich komplizierter Wechseloperationen. Darüberhinaus ist die Abteilung in Schleswig-Holstein ein Zentrum für spezielle endoprothetische Operationen, wie Schulter- und Ellenbogengelenksendoprothesen, Fingerendoprothesen sowie Sprunggelenksendoprothesen.

  

Ellenbogengelenk-Prothesen

Der endoprothetische Ersatz des Ellenbogengelenkes ist häufig bei schweren Rheumafolgen mit instabilen und destruierten Ellengelenken notwendig. Es besteht die Möglichkeit des totalen Gelenkersatzes mit einem gekoppelten Ellenbogengelenk (Endo-Modell), mit oder ohne Radiusköpfchenersatz. Bei noch gut erhaltener Stabilität und relativ guter Knochensituation ist es auch möglich, im Bereich des Ellenbogens ein zementfreies Gelenk zu implantieren (Modell IBP).

 

Fingergelenk-Prothesen

Zunehmend an Bedeutung gewonnen hat in den letzten Jahren auch die Fingergelenksendoprothetik. Bewährt hat sich insbesondere die Endoprothetik der Fingergrundgelenke bei schweren rheumatischen Destruktionen. Auch für die Fingermittelgelenke gibt es mittlerweile anatomische Endoprothesen, die als Alternative zur herkömmlichen Versteifungsoperation des Fingermittelgelenkes in Frage kommen.

 

Sprunggelenk-Prothesen

Die Verschleißerkrankungen des oberen Sprunggelenkes treten sehr häufig viele Jahre nach einer Knöchelfraktur auf sowie oft auch im Rahmen einer rheumatisch-entzündlichen Grunderkrankung. Neben der Versteifung des oberen Sprunggelenkes, die wir überwiegend jüngeren Patienten empfehlen, haben wir mittlerweile auch seit etwa 15 Jahren gute Erfahrungen mit den Sprunggelenkssendoprothesen gemacht. Diese empfehlen wir, bei noch relativ gut erhaltener anatomischer Situation und Bandstabilität, den Patienten jenseits des 50. Lebensjahres. Auch nach einer Endoprothesenoperation des Sprunggelenkes besteht viele Jahre später immer noch die Möglichkeit einer Versteifungsoperation, wenn ein Wechsel der Endoprothese aufgrund der gegebenen Situation nicht mehr möglich ist.

 

Für alle Patienten, die mit Spezialendoprothesen versorgt werden, wird vor der Operation an Hand des klinischen und röntgenologischen Befundes sowie ggf. der Kernspintomographie, das genaue Vorgehen (Prothesentyp usw.) ausführlich mit dem Patienten erörtert. Hierzu ist eine ambulante Vorstellung in unserer Sprechstunde notwendig und möglich.

 

 

Videos zu diesem Thema

 

 

Periarthritis der Schulter

Anatomie des Schultergelenkes

Schädigung der Rotatorenmanschette

Kontakt

Leitender Oberarzt Rheumaorthopädie, zertifizierter Fußchirurg, spezielle Endoprothetik

Dr. Helmut Rother
Telefon: (04352) 80-6350

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