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23.09.09

Thema Spinalstenose beim 3. Symposium Wirbelsäulenchirurgie

links stehend: Dr. med. Ulrich Meister, Chefarzt der Abteilung Wirbelsäulenchirurgie und rechts: Dr. med. Wiebke Broscheit, Oberärztin der Abteilung Wirbelsäulenchirurgie des HELIOS Seehospital Sahlenburg während des Symposiums im Hotel Seelust.

 

 

Am 12. September 2009 hatte die Abteilung Wirbelsäulenchirurgie des HELIOS Seehospital Sahlenburg bereits zum dritten Mal Ärzte verschiedener Fachrichtungen zum Symposium Wirbelsäulenchirurgie in das Hotel Seelust in Cuxhaven eingeladen. Im Mittelpunkt des Erfahrungsaustauschs stand die Verengung des Wirbelkanals (Spinalstenose) - eine Erkrankung, die zunehmend an Bedeutung gewinnt.

 

Den Meisten fällt das Gehen irgendwann immer schwerer: sie können nur noch kurze Strecken gehen, denn die Schmerzen in den Beinen werden zu stark. Immer häufiger werden Patienten mit der Diagnose Spinalstenose in Arztpraxen und Kliniken behandelt. Ein Krankheitsbild, das auch in Zusammenhang mit vermehrt abnutzungsbedingten Veränderungen durch den wachsenden Altersdurchschnitt der Bevölkerung gesehen werden muss. Dr. med. Ulrich Meister, Chefarzt der Abteilung Wirbelsäulenchirurgie im HELIOS Seehospital Sahlenburg, hatte zu diesem Thema Experten verschiedener Fachrichtungen eingeladen, um der komplexen Problematik aus Ursachen, Symptomatik und Behandlungsmöglichkeiten gerecht zu werden. So standen für die Gäste - vorrangig niedergelassene Orthopäden und Hausärzte - Vortragsthemen auf dem Programm, die Entstehung, Untersuchungsmöglichkeiten, konservative und operative Therapien als auch die entsprechende Nachbehandlung zum Inhalt hatten.

So sprach Dr. med. Siegmar Knauer, Oberarzt der Neurochirurgie im HELIOS Klinikum Bleicherode, über die verschiedenen Ursachen der Spinalstenose. Über die konservativen Behandlungsmöglichkeiten wie medikamentöse und physikalische Therapie sowie operative Behandlungsmethoden berichteten aus dem HELIOS Seehospital Sahlenburg Oberärztin Dr. med. Wiebke Broscheit, Leitender Oberarzt Dr. med. Rolf Christophers sowie Chefarzt Dr. med. Ulrich Meister. Die Behandlungszahlen untermauern die wachsende Problematik: So wurden im Jahr 2008 etwa ein Drittel und damit der höchste Anteil von wirbelsäulenorthopädischen Patienten mit der Diagnose „Spinalstenose“ behandelt.

Abgerundet wurde die Vortragsreihe durch den Beitrag von Dr. med. Jan Wiciok, Chefarzt der Geriatrie im Capio Krankenhaus Land Hadeln, über die Besonderheiten einer Weiterhandlung konservativ und operativ behandelter Patienten unter besonderer Berücksichtigung altersbedingter (geriatrischer) Probleme.

Nachdem die Referenten für die Fragen aus dem Auditorium zur Verfügung standen, gab es die Möglichkeit bei einem gemeinsamen Mittagessen über weitere Probleme zu diskutieren. Und das mit dem Blick über das Duhner Watt … Grund genug, bereits Verabredungen und Themenvorschläge für eine Folgeveranstaltung im kommenden Jahr zu treffen…

 

 

 

Pressekontakt:

Ines Zahmel

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