. .

31.03.11

Darmkrebstag in der HELIOS Rosmann Klinik Breisach

In der HELIOS Rosmann Klinik Breisach fand anlässlich des Darmkrebsmonats März ein Informations- und Vortragstag gegen den Darmkrebs statt. Besonderer Höhepunkt war das begehbare Darmmodell.

 

Breisach. Rund 100 Besucher informierten sich im Laufe des vergangenen Samstags in der HELIOS Rosmann Klinik in Breisach über Vorsorgemöglichkeiten, Diagnostik und Therapien bei Darmkrebs.

Von 9:30 Uhr an wurde den interessierten Besuchern ein spannendes Programm geboten, welches neben vielen Vorträgen, beispielsweise zur Vorsorge und Therapie von Darmkrebs, auch Informationen zum Anfassen bot. So hatten die Besucher etwa die Möglichkeit, sich Medizintechnik zur Magen- und Darmspiegelung oder auch zur Stomaversorgung näher anzuschauen und in die Hand zu nehmen. Bei Fragen standen unter anderem Dr. Bernhard Walter, Chefarzt Innere Medizin und Dr. Martin Schuster, Oberarzt Innere Medizin jederzeit zur Verfügung.

Nach den Vorträgen standen alle Referenten den Besuchern für Fragen zur Verfügung und informierten in persönlichen Gesprächen über die häufigste Krebserkrankung in Deutschland, von der Prävention über die Diagnostik durch Darmspiegelung und Computertomographie bis hin zur modernen Schmerzbehandlung und der Stomapflege.

Aber nicht nur ärztliches und pflegerisches Fachpersonal standen den Interessierten zum Austausch zur Verfügung. Auch die ILCO, die Solidargemeinschaft von Stomaträgern und von Menschen mit Darmkrebs, ist mit einem Informationsstand vertreten gewesen. Hier hatten die Besucher die Möglichkeit, mit Betroffenen zu sprechen und Informationen aus erster Hand zum Leben mit sowie nach der Diagnose Darmkrebs zu erhalten.

Wer Fragen zur richtigen Ernährung bei der Diagnose Darmkrebs hatte, wurde durch Iris Stellmacher, dipl. Öcothrophologin der HELIOS Rosmann Klinik Breisach, gezielt und ausführlich beraten.

Das besondere Highlight des Tages war jedoch das begehbare Darmmodell. Hier hatten die Besucher die Möglichkeit, den menschlichen Darm hautnah erleben zu können. Zu sehen sind darin unter anderem chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Lipome, vor allem aber verschiedene Polypen, aus denen sich ein Darmkrebs entwickeln kann, wenn sie nicht bei einer Vorsorgeuntersuchung erkannt und gleich entfernt werden.

„Unser Ziel war es vor allem, die Menschen über den Darmkrebs aufzuklären. Die Diagnose Darmkrebs ist für die Betroffenen zwar sehr niederschmetternd, dabei sind Darmtumore jedoch gut behandelbar“ erklärt Dr. Arnd Müller, Chefarzt Allgemein- und Viszeralchirurgie der HELIOS Rosmann Klinik Breisach.

Und eine umfassende Aufklärung ist sinnvoll und nötig. Denn nur zehn Prozent aller Frauen und Männer der darmkrebsgefährdeten Altersgruppe ab 55 Jahren nehmen regelmäßig an einer Vorsorgeuntersuchung teil. Dabei gehört Darmkrebs neben dem Herzinfarkt immer noch zu den Erkrankungen in Deutschland und Europa, die eine der höchsten Sterblichkeitsraten aufweist. „Die Sterblichkeitsrate kann jedoch wesentlich gesenkt werden“ erläutert Dr. Müller weiter „denn ein früh entdeckter Darmkrebs, der sich noch nicht auf andere Organe ausgebreitet hat, ist heute zu 90 bis 100 Prozent heilbar.“

 

Das Krankenhaus Breisach gehört seit 1998 zu den HELIOS Kliniken. Als Akutkrankenhaus verfügt die Klinik über 123 Betten. In den Abteilungen Innere Medizin, Allgemeinchirurgie, Anästhesie und Orthopädie arbeiten 211 Mitarbeiter. 2009 verzeichnete das Krankenhaus 5.400 stationäre und rund 20.000 ambulante Fälle.

 

 

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 63 eigene Kliniken, darunter 43 Akutkrankenhäuser und 20 Rehabilitationskliniken. Mit fünf Maximalversorgern in Berlin-Buch, Erfurt, Krefeld, Schwerin und Wuppertal nimmt HELIOS im deutschen Klinikmarkt eine führende Position bei der Privatisierung von Kliniken dieser Größe ein. Darüber hinaus hat die Klinikgruppe 29 Medizinische Versorgungszentren (MVZ). HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der HELIOS Konzernzentrale ist Berlin.

 

HELIOS versorgt jährlich mehr als zwei Millionen Patienten, davon rund 600.000 stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als 18.500 Betten und beschäftigt über 33.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2010 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von 2,5 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius SE & Co. KGaA.