HELIOS St. Josefs-Hospital Bochum-Linden

Einarbeitung neuer ärztliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Inneren Medizin

Einarbeitungszeit:

  • Berufsanfänger: 4 Wochen
  • Mitarbeiter ab dem 3. Ausbildungsjahr: 2 Wochen


Während der Einarbeitungsphase wird der neue Mitarbeiter ausschließlich entweder in der Gastroenterologie oder in der Kardiologie/Pneumologie eingesetzt. Er bzw. sie bekommt während dieser Zeit einen oberärztlichen Tutor aus dem entsprechenden Bereich. Der Tutor ist gemeinsam mit dem neuen Mitarbeiter dafür verantwortlich, dass alle unten genannten Punkte erarbeitet werden.  Der Tutor muss nicht alle Themen persönlich mit dem neuen Mitarbeiter erarbeiten. Teilweise kann er diese auch an einen Assistenzarzt delegieren, zum Teil erfolgt die Einweisung auch durch die für den entsprechenden Bereich zuständigen Mitarbeiter (EDV, Hygiene, Transfusion). Dabei trägt der Tutor gemeinsam mit dem neuen Mitarbeiter Sorge, dass die entsprechenden Termine vereinbart bzw. eingehalten werden.

 

Folgende Themengebiete werden während der Einarbeitungszeit erarbeitet bzw. besprochen:

 

Allgemeines
Während die ersten drei Punkte an den ersten zwei Arbeitstagen erledigt werden müssen, kann Punkt vier innerhalb der nächsten Tage erfolgen.

  • Arbeitsmaterial (Telefon, Schlüssel, Diktiergerät)
  • Dienstzimmer
  • Dienstkleidung
  • Kennenlernen des Hauses
  • Kennenlernen der für den Arbeitsalltag wichtigen Stellen bzw. Mitarbeiter
  • Labor
  • Röntgen
  • Personalabteilung
  • Chefärzte
  • Pflegedienstleitung
  • Stationsleitungen
  • EDV
  • Hygiene
  • Empfang
  • Controlling
  • Stationsarbeit
    Hierzu gehört u.a. auch das Erlernen der korrekten und bei HELIOS bzw. der hausintern üblichen Dokumentation.
  • Patientenaufklärung vor Untersuchungen (siehe Verfahrensanweisung im Anhang)
  • Angehörigengespräche
  • Patientenaufnahme auf Station
  • Aktenführung
  • Planung von Entlassungen
  • Briefe diktieren
    Einweisung durch den Tutor
  • Abteilungsübliche Medikamente
  • Abteilungsübliche medizinische Vorgehensweisen

Visite
Berufsanfänger arbeiten in den ersten drei Wochen ausschließlich auf der Normalstation und begleiten dabei einen erfahrenen Mitarbeiter. Für neue Mitarbeiter ab dem 3. Ausbildungsjahr dauert dieser Abschnitt eine Woche. Dabei soll der abteilungsinterne übliche Visitenablauf kennengelernt werden. Während dieser Phase dürfen auch Termine (Einweisung in das Computersystem, Erläuterung des Transfusionswesens u.a.) eingestreut werden. Die Teilnahme an den Chef- u. Oberarztvisiten ist aber obligat. Je nach Kenntnisstand und Eignung des Berufsanfängers betreut dieser unter oberärztlicher Aufsicht eigene Patienten. Wann und in welchem Umfang dies geschieht, liegt im Ermessen des Tutors.

 

Zusammenarbeit mit dem Pflegeteam

  • Gemeinsames Gespräch mit der Stationsleitung und dem Tutor
  • Kurvenführung
  • Medikamentenanordnungen
  • Anmeldung von Untersuchungen
  • Feste Termine und Zeiten (Visite, Blutentnahme, Röntgenbesprechung, Chef- u. Oberarztvisiten etc.)

Intensivstation
Nach der Einarbeitung auf der Normalstation werden alle neuen Mitarbeiter ohne Intensiverfahrung einen erfahrenen Assistenten begleitend für eine Woche auf der Intensivstation B4 eingesetzt. Hierbei sollen die wichtigsten Abläufe erlernt werden. Berufsanfänger werden insbesondere mit der Blutentnahme aus arteriellen Zugängen und der Bedeutung der verschiedenen Alarme vertraut gemacht. Hierzu gehört auch ein Basiskurs Reanimation. Ziel dieser Einarbeitungswoche ist es, die wesentlichen Dinge für den Nachtdienst zu erlernen. Die eigentliche Intensivausbildung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

 

Neue Mitarbeiter ab dem 3. Ausbildungsjahr mit Intensiverfahrung arbeiten nach der Einarbeitung auf der Normalstation für eine Woche unter oberärztlicher Aufsicht auf der Intensivstation B4. Dabei werden die üblichen Abläufe und Aufgaben erarbeitet, der neue Mitarbeiter wird mit allen technischen Geräten vertraut gemacht. Die eigentlichen Geräteeinweisungen erfolgen in einem anderen Rahmen.

 

Bereitschaftsdienst

  • Erläuterung des Dienstmodells und der Dienstzeiten
  • Aufgaben im Dienst

Bisherige Kenntnisse

  • Welche allgemeine medizinischen Kenntnisse und Fertigkeiten werden beherrscht?
  • Welche Kenntnisse bestehen in der Funktionsdiagnostik?

Weiterbildung

  • Erläuterung des wöchentlichen Ausbildungsplans
  • Weiterbildungsziele für die ersten sechs Monate

Einweisung in das Computersystem
Termin mit den Mitarbeitern der EDV-Abteilung

 

Anmeldung von Untersuchungen
Erfolgt durch den Stationsarzt, welcher den neuen Mitarbeiter begleitet im Rahmen der Einarbeitung auf Normalstation.

 

Erstellung von Befunden
Sofern der neue Mitarbeiter bereits über funktionsdiagnostische Kenntnisse in ausreichendem Maße verfügt, erläutert der Tutor bzw. der für den entsprechenden Funktionsbereich zuständige Oberarzt die Befunderstellung.

 

Codierung
Termin mit dem Medizincontrolling.

 

Notaufnahme
Während der Einarbeitungsphase auf der Intensivstation wird der neue Mitarbeiter von einem erfahrenen Assistenzarzt bei Neuaufnahmen in der Notaufnahme mitgenommen und vertraut gemacht mit:

  • Den Aufgaben und Abläufen
  • Dem Anlegen bzw. schreiben von Kurzbriefen bei ambulanten Patienten
  • Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen (siehe Anhang)

Hygiene

  • Termin mit der Hygienefachkraft
  • Termin mit dem Hygienebeauftragten der Abteilung

Transfusionswesen
Termin mit der Transfusionsbeauftragten

 

Patientengespräch und Patientenführung
Termin mit dem Chefarzt, Herrn Dr. Kutscha, nach der Einarbeitungsphase.

So erreichen Sie uns

HELIOS St. Josefs-Hospital Bochum-Linden
Innere Medizin
Chefarzt Kardiologie, Pneumologie, Beatmungs- und Schlafmedizin
Dr. med. Andreas Kutscha
Telefon: (0234) 418-242
Telefax: (0234) 418-851
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