HELIOS St. Josefs-Hospital Bochum-Linden

Assistenzarzt in der Inneren Medizin

Das HELIOS St. Josefs-Hospital Bochum-Linden bietet jungen Ärztinnen und Ärzten ideale Bedingungen, Berufserfahrung am Krankenbett zu sammeln und gleichzeitig die umfangreichen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeit im Netzwerk der 111 HELIOS Kliniken zu nutzen. Das HELIOS St. Josefs-Hospital Bochum-Linden ist ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung mit kurzen Wegen und einer familiären Atmosphäre. Dr. med. Andreas Kutscha und sein Team nehmen sich Zeit für junge Ärztinnen und Ärzte und möchten sie in Bochum zu guten Medizinern im Sinne unserer Patienten ausbilden.

 

Assistenzarzt in Bochum-Linden, was heißt das für Sie?

 

Dr. Kutscha: Patienten werden heute oft nur noch von Untersuchung zu Untersuchung geschickt. Und genau das lernen die Berufsanfänger heute in erster Linie: das Anmelden von Untersuchungen. So wird man in der Regel ein recht passabler Patientenverwalter, Zufriedenheit im Beruf wird aber dadurch nur selten erreicht. Wir gehen bewusst einen anderen Weg. Mein Leitungsteam und ich möchten den jungen Assistenzärztinnen und Assistenzärzten etwas anderes beibringen. Wir möchten ihnen zeigen, wie man von einer fundierten Anamnese und einer gründlichen körperlichen Untersuchung zu einer tragfähigen Arbeitsdiagnose kommt, die dann mit Hilfe modernster technischer Untersuchungen überprüft und festgeklopft werden kann. So entsteht gute Medizin, so werden aus jungen Berufsanfängern gute Ärztinnen und Arzte, die Freude an der Arbeit haben.

 

Wie sieht das konkret aus?

 

Dr. Kutscha: Zum Beispiel wird jeder Patient in der Notaufnahme, nachdem der Assistent sich ein Bild gemacht hat, auch vom Ober- oder Chefarzt gesehen. Gemeinsam werden die ersten Schritte besprochen und eingeleitet. Darüber hinaus bespricht meine Oberärztin, Frau Rosok, jeden Tag alle anstehenden Probleme mit den jungen Kolleginnen und Kollegen auf den Stationen. Schließlich sind wöchentliche Chef- und Oberarztvisiten für uns selbstverständliche Routine.

 

Stationsroutine und "clinical skills" sind notwendig und wichtig, aber die am häufigsten gestellte Frage von Bewerbern ist die nach der Ausbildung in der Funktion.

 

Dr. Kutscha: Ja, und deshalb werden die Weiterbildungsassistenten bei uns auch von Anfang an ermutigt, in der Funktion mitzuarbeiten. Sie rennen bei meinen Oberärztinnen, meinem Oberarzt und mir mit diesem Anliegen offene Türen ein! Aber: Medizin macht einfach viel mehr Spaß, wenn Sie schon vor der Echokardiographie nicht nur eine konkrete Vermutung haben, ob hinter dem Systolikum eine Mitralinsuffizienz oder doch eine Aortenstenose steckt, sondern wenn Sie sogar vielleicht schon den Schweregrad des Vitiums vermuten können. Natürlich soll der Weiterbildungsassistent dann auch unter Anleitung das Echo machen.

 

Das heißt also, alle Anfänger sofort ìns Echo?

 

Dr. Kutscha: Nein, natürlich nicht, wir haben ein festgelegtes Weiterbildungscurriculum. Die Anfänger lernen in meinem Bereich zunächst alle elektrokardiographischen Verfahren und alles was die Lungenfunktion zu bieten hat. Später kommt dann die Echokardiographie dazu.

 

Was ist mit der Intensivstation? Die stellt doch in vielen Kliniken einen Engpass dar.

 

Dr. Kutscha: Das ist bei uns anders.

 

Warum?

 

Dr. Kutscha: Durch den Weaningbereich haben wir ein für ein kleines Krankenhaus sehr großen Intensivbereich. Das bedeutet, dass die jungen Kolleginnen und Kollegen schon sehr früh fit sein müssen. Die Anfänger kommen daher früh in ihrer Weiterbildung auf die Intensivstationen, wo es dann auch sehr rasch heißt: "hands on" bei Beatmung, Bronchoskopie, Dialyse, zentralen Zugängen usw.

 

Sie fordern also ganz schön viel von Ihren Anfängern?

 

Dr. Kutscha: Ja, wir fordern viel, aber wir fördern noch mehr! Und keine Angst, wir führen die Anfänger ganz langsam an ihre Aufgaben heran. Wir wollen, dass sie alles von der Pike auf lernen. Nur so profitieren alle: die jungen Mitarbeiter, wir Erfahrenen, die Klinik und vor allem unsere Patientinnen und Patienten. Denn die stehen bei uns immer an erster Stelle!

So erreichen Sie uns

HELIOS St. Josefs-Hospital Bochum-Linden
Chefarzt Kardiologie, Pneumologie, Beatmungs- und Schlafmedizin
Dr. med. Andreas Kutscha
Telefon: (0234) 418-242
Telefax: (0234) 418-851
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