HELIOS St. Josefs-Hospital Bochum-Linden

Kardiologie, Pneumologie, Beatmungs- und Schlafmedizin

Kardiologie und Pneumologie in einer Abteilung

Die Kardiologie, Pneumologie, Beatmungs- und Schlafmedizin stellt eine Besonderheit in Bochum dar, denn sie vereint die beiden internistischen Schwerpunkte Kardiologie und Pneumologie nicht nur unter einem Dach, sondern auch in einer Abteilung. Dies bedeutet, dass Patienten mit Symptomen und Erkrankungen aus beiden Fachgebieten, wie beispielsweise der Luftnot, besonders differenziert, umfassend und effizient betreut werden.

Im Vordergrund Ihrer Behandlung stehen für unser Team immer das persönliche Gespräch und eine gründliche körperliche Untersuchung. Aus der Vielzahl an diagnostischen und therapeutischen Methoden können wir dann gemeinsam mit unseren Patienten sorgfältig die medizinisch sinnvollen Untersuchungen und Behandlungen auswählen.

 

Moderne Diagnostik und Therapie

 

Im HELIOS St. Josefs-Hospital Bochum-Linden werden alle modernen kardiologischen und pneumologischen Untersuchungs- und Therapiemethoden angeboten:

  • 12-Kanal-EKG

  • Langzeit-EKG

  • Belastungs-EKG

  • Langzeit-Blutdruckmessung

  • Fabcodierte Doppler-Echokardiographie

  • Transösophageale Echokardiographie

  • Stress-Echokardiographie

  • Rechtsherzkatheteruntersuchung in Ruhe und unter Belastung

  • Duplex-Sonographie der peripheren Gefäße (Arterien und Venen)

  • Implantation und Kontrolle von Ein- und Zweikammerherzschrittmachern

  • Implantation und Kontrolle von Defibrillatoren (ICD)

  • Implantation und Kontrolle von Eventrecordern

  • Spirometrie

  • Bodyplethysmographie mit und ohne Bronchospasmolyse

  • Bodyplethysmographie mit Provokationstestung („Metacholintest“)

  • Co-Diffusionsmessung

  • Messung der Atemmuskelkraft

  • Spiroergometrie

  • Flexible Bronchoskopie mit Probenentnahme (auch transbronchial)

  • Nächtliche Pulsoxymetrie

  • Linksherzkatheteruntersuchung/Koronarangiographie in Zusammenarbeit mit dem Elisabeth-Krankenhaus in Essen

  • Elektrophysiologische Untersuchung in Zusammenarbeit mit dem Elisabeth-Krankenhaus in Essen

  • Elektrokardioversion

  • Anlage von passageren Herzschrittmachern

  • Pleurapunktion/-drainage

  • Perikardpunktion/-drainage (Punktion des Herzbeutels)

 

In Zusammenarbeit mit der Chirurgischen Klinik werden Herzschrittmacher (Ein- und Zweikammersysteme), Defibrillatoren (ICD) und sogenannte Eventrecorder implantiert.Patienten mit komplexen Herzrhythmusstörungen und anderen akut bedrohlichen Krankheitsbildern, wie dem Herzinfarkt oder akuter Herzschwäche (dekompensierte Herzinsuffizienz), Patienten mit schwerer beatmungspflichtiger Lungenentzündung und Sepsis, mit Lungenembolie oder solche mit bedrohlicher Verschlechterung einer chronischen Bronchitis (COPD) oder mit schwersten Asthmaanfällen werden auf der Intensiv- und Überwachungsstation betreut.

 

Bluthochdruck – Arterielle Hypertonie

 

Viele Menschen bemerken lange nicht, dass sie einen Bluthochdruck haben. Deswegen und wegen der oftmals negativen Folgen wird er auch gerne als „lautloser Killer“ bezeichnet. Wir suchen nach den Ursachen, erfassen bereits eingetretene Schäden und stellen sicher, dass für jeden Patienten die beste Therapie gefunden wird. Dabei nutzen wir einerseits modernste Wirkstoffe, andererseits helfen wir auch, durch gesunde Ernährung, Raucherentwöhnung und eine dauerhafte Änderung des Lebensstils eine Besserung zu erreichen und schwere Folgeerkrankungen zu verhindern.


Herzschwäche - Herzinsuffizienz


Am Ende einer langen Krankengeschichte steht oft eine Herzschwäche. Die Ursachen und Formen sind vielfältig: manchmal ist die Pumpfunktion der linken Herzkammer deutlich eingeschränkt, manchmal ist die Pumpkraft ganz normal und dennoch ist das Herz schuld, dass uns „die Luft wegbleibt“. Durch eine sorgfältige körperliche Untersuchung in Kombination mit modernsten bildgebenden Verfahren können wir Ursachen finden und die verschiedenen Formen der Herzschwäche differenzieren. Neben der Behandlung der Ursache ist vor allem wichtig, das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern. Zum Wohle unserer Patienten greifen wir dazu auf alle verfügbaren medikamentösen und technischen Möglichkeiten zurück.

 

Herzinfarkt – Koronare Herzkrankheit

 

Der Herzinfarkt stellt immer eine Notfallsituation dar, in der besonnenes und gleichwohl rasches Handeln erforderlich ist. Durch gut trainierte, optimale zeitliche Abläufe, eine leistungsstarke Intensivstation und die Möglichkeit der Herzkatheteruntersuchung in Kooperation mit dem Elisabeth-Krankenhaus in Essen stellen wir sicher, dass alles getan wird, um das Leben des Betroffenen zu retten. Bei der weiteren Behandlung legen wir Wert auf die Erfassung und gezielte Behandlung der Risikofaktoren, die einen Herzinfarkt auslösen können.

Erkrankungen der Herzklappen


Herzklappenfehler entstehen oft langsam über Jahre in höherem Alter. Sie können aber auch schon in frühester Jugend oder sogar von Geburt an auftreten. Typische Symptome sind Luftnot, Leistungsminderung, Schwindel und Brustschmerzen. Durch schonende Untersuchungsverfahren kommen wir Herzklappenfehlern auf die Spur. Zur Beantwortung der Frage, ob eine Operation notwendig ist, führen wir in Zusammenarbeit mit dem Elisabeth-Krankenhaus in Essen sämtliche Katheteruntersuchungen durch.

 

Herzrhythmusstörungen

 

Im HELIOS St. Josefs-Hospital Bochum-Linden werden Patienten mit Herzrhythmusstörungen aller Art behandelt. Hierzu gehört vor allem die sogenannte Elektrokardioversion von Vorhofflimmern oder Vorhofflattern. Aber wir behandeln nicht nur die Rhythmusstörung. Wir suchen nach Ursachen, um gezielt ein erneutes Auftreten verhindern zu können.

 

Intensivmedizin

 

Patienten mit komplexen Herzrhythmusstörungen und anderen akut bedrohlichen Krankheitsbildern, wie dem Herzinfarkt oder der akuten Herzschwäche (dekompensierte Herzinsuffizienz), Patienten mit schwerer beatmungspflichtiger Lungenentzündung und Sepsis, mit Lungenembolie oder solche mit bedrohlicher Verschlechterung einer chronischen Bronchitis (COPD) oder mit schwersten Asthmaanfällen werden auf der Intensiv- und Überwachungsstation betreut.

 

Beatmungsentwöhnung (Weaning)

 

Eine Besonderheit unserer Abteilung stellt die sogenannte Weaning-Station dar. Hier werden Patienten nach Langzeitbeatmung langsam und besonders schonend daran gewöhnt, selbstständig zu atmen. Damit dies gelingt, steht uns ein Team aus Ärzten, intensivmedizinischem Pflegepersonal, Physiotherapeuten, Logopäden, Psychologen und Sozialarbeitern zur Verfügung. Mit unseren unterschiedlichen und hochmodernen Beatmungsgeräten können wir die Patienten sowohl invasiv über einen Beatmungsschlauch (Tubus, Trachealkanüle) als auch nichtinvasiv über eine Maske beatmen. Letzteres stellt oftmals den letzten Schritt dar, bevor die Patienten wieder vollständig alleine atmen. Die neue, erweiterte Intensiveinheit des HELIOS St. Josefs-Hospitals Bochum-Linden überzeugt mit moderner Überwachung, Ausstattung und speziell geschultem Personal. Hier werden Patienten aus dem gesamten Ruhrgebiet und aus NRW behandelt.

 

Chronisch obstruktive Bronchitis (COPD)/Lungenemphysem

 

Die chronisch obstruktive Bronchitis und das Lungenemphysem sind chronisch fortschreitende Erkrankungen der Lunge und häufige Ursachen der Atemnot beim älteren Menschen. Neben verschiedenen Verfahren zur Prüfung der Lungenfunktion stehen uns auch die bildgebenden Verfahren, z.B. die Computer-Tomographie unserer radiologischen Abteilung, zur Verfügung. Patienten mit akuter Verschlechterung (Exazerbation) und schwerster Atemnot werden häufig intensivmedizinisch betreut und erhalten neben der üblichen medikamentösen Therapie oftmals für kurze Zeit eine nichtinvasive Maskenbeatmung zur Entlastung ihrer erschöpften Atemmuskulatur.

 

Lungenentzündung (Pneumonie)

 

Patienten mit einer Lungenentzündung werden in unserer Klinik je nach Schweregrad auf der Normal- oder aber der Intensivstation betreut. Gemäß den aktuellen Empfehlungen der Fachgesellschaften erhalten unsere Patienten bereits in der Notaufnahme die erste Antibiotikagabe.

 

Asthma bronchiale

 

Asthma bronchiale ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, welche typischerweise anfallsartig zu Beschwerden wie Atemnot mit oder ohne Husten führt. In unserer Klinik werden alle notwendigen diagnostischen Verfahren durchgeführt. Auch selteneren Asthmaformen, wie dem reinen Belastungsasthma, kommen wir so auf die Spur. Patienten mit akut bedrohlichem Asthmaanfall werden intensivmedizinisch betreut.

 

Tumorerkrankungen (Lungenkarzinom)

 

Besteht der Verdacht auf eine Tumorerkrankung im Bereich der Lunge, so lokalisieren wir zunächst den Tumor in Position und Ausdehnung durch bildgebende Verfahren in unserer Abteilung für Radiologie. Dadurch können wir genau planen, mit welchem endoskopischen Verfahren, z.B. Bronchoskopie, wir durch Probenentnahme - auch transbronchial - die Diagnose sichern oder ausschließen können. Im Falle einer Tumorerkrankung besprechen und planen wir das weitere Vorgehen in unserer wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenz. Kommt eine Operation in Frage, so stellen wir den Patienten bei einem unserer thoraxchirurgischen Kooperationspartner vor.

 

Entzündungen/Erkrankungen der Brusthöhle und des Herzbeutels

 

Eine (eitrige) Entzündung oder Flüssigkeitsansammlung in der Brusthöhle oder im Herzbeutel behandeln wir durch einmalige Punktion oder durch Anlage einer Drainage.

So erreichen Sie uns

HELIOS St. Josefs-Hospital Bochum-Linden
Innere Medizin
Chefarzt Kardiologie, Pneumologie, Beatmungs- und Schlafmedizin
Dr. med. Andreas Kutscha
Telefon: (0234) 418-241
Telefax: (0234) 418-851

Schlaflabors (0234) 418-407


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