HELIOS St. Josefs-Hospital Bochum-Linden

Leistungsspektrum

  • Kataraktchirurgie
  • Lidoperationen
  • Schieloperationen
  • Operationen des grünen Stars

 

IVOM – intravitreale operative Medikamentengabe

Es handelt sich dabei um eine Behandlungsmethode, bei der verschiedene Medikamente ambulant unter operativen Bedingungen ins Augeninnere eingebracht werden. Dadurch haben wir die Möglichkeit, im Auge liegendes, erkranktes Gewebe (Netzhaut oder Aderhaut) direkt über längere Zeit zu behandeln. Diese Behandlungsmethode wird zum jetzigen Zeitpunkt hauptsächlich angewandt bei:


  • altersbedingter Makuladegeneration (feuchte Form)
  • Netzhautschädigung durch pathologische Gefäßprozesse (z.B. Venenthrombosen, Gefäßmissbildungen)
  • Netzhautschädigung im Rahmen von Diabetes mellitus
  • Schwellung (Ödem) der Stelle des schärfsten Sehens (Makula)



Der Verlauf dieser Netzhauterkrankungen war bis vor wenigen Jahren nicht bzw. sehr schlecht beeinflussbar. Jetzt kann man mit intravitrealer Medikamentengabe nicht nur eine Stabilisierung des Befundes, sondern in vielen Fällen auch eine für den Patienten bemerkbare Sehverbesserung erreichen. 

Die Operation dauert nur wenige Minuten. Dabei wird das Auge in der Regel nur örtlich betäubt. Schwerwiegende Komplikationen sind extrem selten, aber möglich und werden mit dem Patienten vor Injektion ausführlich besprochen.

 

Vitrektomie (Glaskörper-Operation)

 

Bei einer Vitrektomie wird der Glaskörper aus dem Augeninneren entfernt. Zunächst wird das Augeninnere mit Flüssigkeit oder Luft oder einem Gas-Luft-Gemisch gefüllt. Langfristig ist das Augeninnere nach einer solchen Operation mit augeneigener Flüssigkeit gefüllt.

 

Eine Vitrektomie kann notwendig sein bei Trübungen des Glaskörpers durch Blut oder andere Ursachen, bei diabetischer Netzhaut-erkrankung, bei Netzhautablösung, bei Membranbildungen auf der Netzhautoberfläche (Macular pucker, epiretinale Gliose), bei Lochbildung der Netzhautmitte (Makulaforamen) und anderen selteneren Netzhauterkrankungen.

 

Mit der heutigen modernen 23G-Technik erfolgt diese Operation im Augeninneren unter Sicht mit einem Mikroskop unter Verwendung feinster Instrumente über drei kleine, weniger als ein Millimeter große Öffnungen.

 

Diese Art der Operation wird meist unter Vollnarkose durchgeführt und ist mit einem etwa dreitägigen stationären Aufenthalt verbunden.

So erreichen Sie uns

HELIOS St. Josefs-Hospital Bochum-Linden
Anästhesie, Intensivmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin

Chefärztin
Dr. med. Ulrike Bachmann-Holdau
Telefon: (0234) 418-241
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