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13.05.11

Qualitätszahlen IQM 2011 Bochum

 

 

Messen, um zu verbessern: HELIOS St. Josefs-Hospital Bochum-Linden steigert Behandlungsqualität erneut

 

  • HELIOS St. Josefs-Hospital Bochum-Linden veröffentlicht zum zweiten Mal seine IQM-Qualitätsergebnisse
  • Ergebnisse zeigen sehr gute Werte bei der Behandlung von Darmkrebs, Lungenentzündungen und bei beatmeten Patienten

 

Bochum, im Mai 2011. Die  Qualitätsergebnisse des HELIOS St. Josefs-Hospital Bochum-Linden für das Jahr 2010 sind seit dem 9. Mai  unter der Webadresse www.helios-kliniken.de/bochum/iqm abrufbar. Anhand dieser Werte lässt sich ablesen, wie erfolgreich die Klinik bei verschiedenen Krankheiten wie beispielsweise bei Herzerkrankungen oder Lungenentzündungen behandelt. Die Ergebnisse der Klinik stammen aus der IQM-Datenauswertung von 132 Kliniken in Deutschland und der Schweiz, die der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) angehören.

 

Insgesamt umfasst der IQM-Indikatorensatz 183 Qualitätskennzahlen für 48 relevante Krankheitsbilder und Behandlungsverfahren, die den medizinischen Qualitätskennzahlen der HELIOS Kliniken entsprechen. Das HELIOS St. Josefs-Hospital Bochum-Linden  nutzt das IQM-Verfahren für aktives Qualitätsmanagement, das durch die Verbesserung der Behandlungsprozesse und Senkung von Komplikationsraten zu mehr Behandlungsqualität und höherer Patientensicherheit führt.

 

„Deshalb sind wir der trägerübergreifenden Initiative beigetreten. Dass es funktioniert, zeigen unsere Zahlen, denn wir haben alle medizinischen Ziele erreicht“, sagt der Ärztliche Direktor der Bochumer Klinik, Prof. Patrick Haage. „Die IQM-Werte belegen unsere Stärken, zeigen aber auch, wo Optimierungspotenzial besteht.“

 

Die Lindener HELIOS Klinik hat bei den großen Bauchchirurgischen Operation erneut gute Ergebnisse erzielt. So gab es zum Beispiel bei der Entfernung des Enddarms in Falle einer Krebserkrankung, nicht einen verstorbenen Patienten und somit eine Sterblichkeitsrate von 0% statt des Zielwertes von maximal 6%. Besonders positiv ist die Entwicklung auch bei der Behandlung von Lungenentzündungen, wo die Klinik mit 3,1% eine Sterblichkeitsrate aufweist, die deutlich unter dem IQM-Durchschnittswert (8,6%) liegt. Im Vorjahr hatte der Wert noch bei 7,4% gelegen. Dank der Qualitätszahlen wusste man von dem Verbesserungspotential und hat den  Indikationsbereich Pneumologie mit einem Leitenden Arzt als Experten besetzt.

„Mit Dr. med. Ali Ekber Firat haben wir jetzt einen exzellenten Diagnostiker im Haus, der auch auf moderne Untersuchungsmethoden wie die endobronchiale Ultraschalluntersuchung zurückgreifen kann. So bauen wir die Pneumologie zu einem Schwerpunkt der Klinik aus und das spiegelt sich auch in den Qualitätszahlen.“, freut sich Prof. Haage.

 

Der Fokus auf Lunge und Atmung zeigt sich auch in der für die Versorgung der Region so wichtigen Intensivmedizin. Bei den schwerkranken Patienten, die länger als 24 Stunden beatmungspflichtig sind, ist es das Ziel der IQM-Kliniken eine Sterblichkeitsrate von unter 35% zu erreichen. Tatsächlich liegt der Wert in der Lindener HELIOS Klinik aber bei nur 30,5%, und damit sogar noch besser als der ohnehin gute Wert des Vorjahres von 33,3%. Dieses Know-how bei der Beatmung von Patienten wird nun noch besser genutzt, denn im HELIOS St. Josefs-Hospital Bochum-Linden entsteht zur Zeit eine so genannte „Weaning-Station“, auf der zukünftig auch Patienten aus anderen Kliniken bei der Entwöhnung von der maschinellen Beatmung medizinisch betreut werden. So profitieren auch weitere Kliniken von der guten Qualität in diesem Behandlungsbereich.

 

Weitere Informationen zu den Ergebnissen des HELIOS St. Josefs-Hospital Bochum-Linden und die Initiative Qualitätsmedizin finden Sie unter:

www.helios-kliniken.de/bochum/iqm

www.initiative-qualitaetsmedizin.de

 

Die Initiative Qualitätsmedizin (IQM)

Führende Krankenhausträger haben sich 2008 zur „Initiative Qualitätsmedizin“ (IQM) zusammen geschlossen. Die trägerübergreifende Initiative mit Sitz in Berlin ist offen für alle Krankenhäuser aus Deutschland, der Schweiz und Österreich. Vorhandenes Verbesserungspotenzial in der Medizin sichtbar zu machen und zum Wohle der Patienten durch aktives Fehlermanagement zu heben, ist das Ziel von IQM. Dafür stellt IQM den medizinischen Fachexperten aus den teilnehmenden Krankenhäusern innovative und anwenderfreundliche Instrumente zur Verfügung. Die Mitglieder der Initiative verpflichten sich drei Grundsätze anzuwenden: Qualitätsmessung mit Routinedaten, Veröffentlichung der Ergebnisse und die Durchführung von Peer-Review-Verfahren. In derzeit 132 Krankenhäusern aus Deutschland und der Schweiz versorgen die IQM-Mitglieder jährlich rund 2,25 Millionen Patienten stationär. In Deutschland liegt ihr Anteil an der stationären Versorgung bei über elf Prozent.

 

 

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 63 eigene Kliniken, darunter 43 Akutkrankenhäuser und 20 Rehabilitationskliniken. Mit fünf Maximalversorgern in Berlin-Buch, Erfurt, Krefeld, Schwerin und Wuppertal nimmt HELIOS im deutschen Klinikmarkt eine führende Position bei der Privatisierung von Kliniken dieser Größe ein. Darüber hinaus hat die Klinikgruppe 29 Medizinische Versorgungszentren (MVZ). HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der HELIOS Konzernzentrale ist Berlin. 

 

HELIOS versorgt jährlich mehr als zwei Millionen Patienten, davon rund 600.000 stationär. Die Klinikgruppe verfügt  insgesamt über mehr als 18.500 Betten und beschäftigt über 33.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2010 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von 2,5  Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius SE & Co. KGaA.

 

Pressekontakt:

Tobias Pott

Regionalleiter Unternehmenskommunikation West

Telefon:         +49 202/896-2007

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E-Mail:           tobias.pott@helios-kliniken.de