15.12.11
Genuss ohne Reue wünschen sich viele – ganz besonders in der Advents- und Weihnachtszeit. Nicht immer leicht: Ein Stück Christstollen hier, ein Glas Glühwein dort - klar, dass sich das bei vielen auf der Waage widerspiegelt und die Stimmung trübt. Damit das nicht passiert, hier eine paar Tipps, wie Sie die Weihnachtszeit bewusst genießen können.
„Die Advents- und Weihnachtszeit sollte nicht dazu führen, dass wir unser Bewusstsein für gesunde Ernährung über Bord werfen. Dann können wir uns auch die Neujahrsdiät sparen", sagt Dr. Christian Jakobeit, Chefarzt für Innere Medizin am HELIOS St. Josefs-Hospital in Bochum-Linden. Wir alle kennen die grundsätzlichen Regeln für eine gesunde Ernährung: Fett und Kohlenhydrate in Maßen, ausreichend Obst und Gemüse, täglich mindestens zwei Liter Wasser oder ungesüßten Tee trinken und viel Bewegung. Alles, was wir täglich über eine bestimmte Kalorienzahl hinaus – je nach Geschlecht, Alter und körperlicher Betätigung – zu uns nehmen, setzt an.
Christstollen, Zimtsterne und andere Leckereien sind Kalorienfallen. Verzichten Sie auf fettige Schokoladenglasuren. „Fett ist ein Geschmacksträger. Uns wird signalisiert: 'Ich will mehr essen.'", sagt Dr. Jakobeit. Die Folge: Wir essen über unser Hungergefühl hinaus. Raffinierte Kohlenhydrate (z.B. alle Arten von Zucker) machen nach kurzer Zeit wieder hungrig. Wenn Sie Ihr Weihnachtsgebäck selbst backen, können Sie die in den Rezepten angegebenen Mengen an Zucker und Fett ganz individuell reduzieren oder durch Alternativen wie Honig und Joghurt ersetzen. Machen Sie Ihren Glühwein selbst. Verwenden Sie als Grundlage ein gesundes Verhältnis von Wein und Gewürz- oder Früchtetee und halbieren Sie die Zuckermenge: frische Orangenscheiben sind ein idealer Zuckerersatz.
Unser traditionelles Weihnachtsessen ist kalorienreich und fettig. Lösen Sie sich von Bräuchen: Statt Gans kann es auch die kalorienärmere Pute sein. Und wie wäre es mit Pell- oder Backkartoffeln statt Klößen oder Kroketten? Bereiten Sie Beilagen wie Gemüse schonend in einem Wok zu, so können Sie Fett sparen. „Nehmen Sie sich bereits beim Einkauf der Zutaten bewusst Zeit und wählen Sie frische saisonale Produkte", rät Dr. Jakobeit.
Schaffen Sie sich eine Grundlage, wenn Sie eingeladen sind. Fasten Sie vorher nicht. „Das ist eine unbewusste Kalorienfalle: Reduziert man die Kalorienzufuhr über Tag, arbeitet unser Körper auf Sparflamme. Die Folge: Wir essen viel mehr als wir benötigen", sagt der Chefarzt.
Haben Sie doch geschlemmt, gönnen Sie Ihrem Körper einen Regenerationstag. Essen Sie z.B. viel Obst; das enthält kein Fett, ist reich an Vitaminen, die z.B. auch für die Verdauung wichtig sind, und sättigt schnell. Legen Sie nach den Weihnachtstagen eine alkoholfreie Zeit ein, denn Alkohol ist ein Appetitanreger. Die Produktion von Gallensaft und Magensäure wird angeregt, und wir essen unbewusst über den Hunger hinaus. Bewegen Sie sich nach Schlemmertagen viel. Es muss nicht immer der Besuch im Fitnessstudio sein. „Bereits ein Spaziergang, eine Schneeballschlacht mit den Kindern oder eine Runde Eislaufen verbrennen Kalorien", sagt Dr. Jakobeit. Wer also schon in der Weihnachtszeit auf seine Ernährung achtet und sich viel bewegt, braucht nach den Feiertagen den Schritt auf die Waage nicht zu fürchten.
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Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 66 eigene Kliniken, darunter 45 Akutkrankenhäuser und 21 Rehabilitationskliniken. Mit sechs Maximalversorgern in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin und Wuppertal nimmt HELIOS im deutschen Klinikmarkt eine führende Position bei der Privatisierung von Kliniken dieser Größe ein. Darüber hinaus hat die Klinikgruppe 30 Medizinische Versorgungszentren (MVZ). HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der HELIOS Konzernzentrale ist Berlin.
HELIOS versorgt jährlich mehr als zwei Millionen Patienten, davon rund 700.000 stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als 20.000 Betten und beschäftigt über 37.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2010 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von 2,5 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.
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