HELIOS St. Josefs-Hospital Bochum-Linden

Linden wird herzsicher: Werbegemeinschaft und HELIOS St. Josefs-Hospital Bochum-Linden laden zur Defibrillator-Einweisung ein

Im November vergangenen Jahres hat die Werbegemeinschaft Linden einen Defibrillator angeschafft und ihn im Haus der Stadtbücherei und der Polizei an der Hattinger Straße installiert. Am kommenden Mittwoch, 20. Juli, um 19:30 Uhr, sind alle interessierten Bürger zu einer Einweisung in die Bedienung eines solchen "Defis" eingeladen. Die Veranstaltung findet im Vortragsraum des HELIOS St. Josefs-Hospital Bochum-Linden an der Axstraße 35 statt.

 

In Deutschland sterben rund 150.000 Menschen jährlich am plötzlichen Herztod, der damit zu den häufigsten Todesursachen zählt. Ein anhaltendes Kammerflimmern führt dabei häufig zum Herzstillstand. Defibrillation und Wiederbelebungsmaßnahmen sind die einzige Überlebenschance. "Wir haben für die Menschen in unserem Stadtteil einen Defibrillator angeschafft, um ihnen mehr Sicherheit zu bieten", sagt Stefan Rodemann, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Linden. Die Funktionsweise des Gerätes ist selbsterklärend, alle Anweisungen während der Bedienung erfolgen per Sprachausgabe, defibrilliert wird nur, wenn es wirklich erforderlich ist. "Dennoch möchten wir Hemmungen abbauen, den Defibrillator im Ernstfall auch einzusetzen", sagt Dr. Andreas Kutscha, Kardiologe und Chefarzt am HELIOS St. Josefs-Hospital Bochum-Linden. Die Werbegemeinschaft Bochum-Linden und die Klinik laden daher zu einem Informationsabend ein, bei dem der Einsatz im Notfall mit einem Übungsgerät erläutert wird.

 

Dr. Andreas Kutscha: "Wenn ein Mensch aufgrund eines Kammerflimmerns das Bewusstsein verliert, kommt es auf jede Sekunde an." Die Unterbrechung des Blutkreislaufs führt unweigerlich zu schweren, meist nicht reparablen Schädigungen des Gehirns. Daher lautet das oberste Gebot: prüfen, rufen, drücken! Prüfen, ob der Betroffene das Bewusstsein verloren hat, die 112 wählen und den Rettungsdienst rufen und dann drücken, drücken und drücken. Mit beiden Händen wird auf den Brustkorb gedrückt, 100 Mal pro Minute, ohne Unterbrechung, damit das Blut weiterhin zum Gehirn gelangt. Ist ein Defibrillator in der Nähe, kann eine zweite Person diesen holen, um ein mögliches Kammerflimmern durch einen elektrischen Impuls zu beenden. Dr. Kutscha: "Niemand muss vor dem Einsatz eines Defibrillators zurückschrecken. Man kann nichts falsch machen, außer man macht nichts."

 

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 112 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 72 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, 18 Präventionszentren und 14 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über rund 35.000 Betten und beschäftigt rund 71.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2015 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro. Die HELIOS Kliniken gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius und sind Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

 

Pressekontakt:
Volker Martin
Referent Unternehmenskommunikation
Telefon: +49 234 418 205
Mail: volker.martin@helios-kliniken.de<xml></xml>




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