
Der Name Rheuma stammt aus der Medizin des griechischen Altertums. Es wird von "rheo", das heißt "ich fließe" abgeleitet und bezeichnet alle durch den Körper ziehenden Schmerzen.
Unter dem Begriff Rheuma werden im Volksmund verschiedene Erkrankungen zusammengefasst, wie zum Beispiel:
Anfänglich sind die Beschwerden vielseitig und uncharakteristisch. Die Patienten klagen über Muskelschmerzen und allgemeine Müdigkeit, Kältegefühl, Einschlafen bzw. Taubheit der Finger, starkes Schwitzen sowie Appetitlosigkeit und allgemeines Unwohlsein. Die Körpertemperatur kann erhöht sein. Einige Wochen später fühlen sich die Gelenke, besonders an den Händen, morgens steif an. Gleichzeitig schwellen oft die Fingergrund und -mittelgelenke an.
Die Krankheit verläuft in Schüben und kann auf die Hand-, Knie-, Ellenbogen-, Schulter und Sprunggelenke sowie die Gelenke des Fußes übergreifen und schließlich zu ihrer Versteifung führen. Eine Beteiligung innerer Organe wie Herz, Leber, Niere oder Lunge kommt bei den Sonderformen rheumatischer Erkrankungen vor. Die resignierende Einstellung der Patienten führt zu depressiven Verstimmungen.
Die Behandlung verfolgt drei Ziele:
Akuttherapie
Im Entzündungsschub behandeln wir mit Medikamenten, welche die Entzündung wirksam dämpfen und die Schmerzen lindern. Dazu zählen die so genannten Nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) wie Indometacin, Piroxicam und Diclofenac, aber auch Cortisonpräparate. Diese können Beschwerden sehr rasch bessern, wenn wir sie direkt in das betroffene Gelenk spritzen.
Basistherapie
Unter Basistherapie verstehen wir die Gabe langsam wirkender Präparate zur langfristigen Behandlung. Dazu setzen wir Medikamente, welche das aus den Fugen geratene Abwehrsystem dämpfen und weitere Wirkstoffe ein. Anders als die NSAR vermögen diese Substanzen den Krankheitsverlauf tatsächlich zu beeinflussen.
Physikalische Therapie
Die medikamentöse Behandlung wird durch eine geeignete Physiotherapie ergänzt. Sie umfasst aktive und passive Bewegungsübungen, Gymnastik, Fangopackungen, Bäder, Elektrotherapie, Massagen, Manualtherapie und Ultraschall. Die Gymnastik steht dabei im Vordergrund. Wer dem Schmerz nachgibt und seine Gelenke schonen will, hat den Kampf gegen die Erkrankung schon fast verloren.
Die grundsätzlichen Ziele sind:
Operative Behandlung
Es gibt zwei unterschiedliche therapeutische Ansätze zur operativen Behandlung des Gelenkrheumas:
Wenden Sie sich bitte bei allen Fragen vertrauensvoll an unser Behandlungs- und Pflegeteam.

HELIOS Klinik Blankenhain
Chefarzt Innere Medizin
Dr. med. Michael Liebetrau
Wirthstraße 5
99444 Blankenhain
Telefon: (036459) 5-25 03
Rheumatologische Praxis Erfurt
Dr. sc. med. Peter Kästner
Dr. med. Rosemarie Kästner
Tschaikowskistraße 22-24
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HELIOS Klinik Blankenhain
Chefarzt Orthopädie/Unfallchirurgie
Dr. med. Horst Gellner
Wirthstraße 5
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