Osteoporose, im Volksmund auch "Knochenschwund" genannt, ist eine Stoffwechselerkrankung des Knochens. Sie ist gekennzeichnet durch eine Verminderung an Knochenmasse und eine Verschlechterung der Knochenarchitektur. Daraus resultiert eine erhöhte Knochenbrüchigkeit. Kleinere Stürze und selbst alltägliche Handgriffe wie Heben und Tragen können zum Knochenbruch führen.
Osteoporose tritt häufig bei Frauen nach den Wechseljahren und im höheren Lebensalter auf. In Deutschland sind etwa jede dritte Frau und jeder fünfte Mann ab dem 50. Lebensjahr betroffen.
Einige Risikofaktoren sind
Symptome für das Vorliegen einer Osteoporose können u. a. chronischer Rückenschmerz, Kleinerwerden, Rundrücken (so genannter Witwenbuckel), eingeschränkte Bewegungsfähigkeit sowie Knochenbrüche sein.
Die Abklärung einer Osteoporose ist heute einfach und umfasst:
Ziel der Behandlung ist die Erhaltung bzw. Zunahme der Knochendichte und damit die Verhinderung von Knochenbrüchen. Die Behandlung erfolgt in mehreren Stufen abhängig vom Krankheitsstadium und erfordert immer die aktive Mitarbeit der Betroffenen.
Stufe 1:
Stufe 2:
Medikamente mit nachweislicher Senkung des Knochenbruchrisikos:
Stufe 3:
Abschließend ein kleiner Hinweis:
Beim Vorliegen einer Osteoporose sollte besser heute als morgen mit diesem Programm begonnen werden. Ihre Knochen werden es Ihnen danken!
Wenden Sie sich bitte bei allen Fragen vertrauensvoll an unser Behandlungs- und Pflegeteam.