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Herzschrittmachertherapie

Einleitung

Ein gesundes Herz schlägt zwischen 50 bis 90 Mal in einer Minute. Bei körperlicher Anstrengung oder bei Aufregung verlangt der Körper mehr Sauerstoff, es muss deshalb mehr Blut gepumpt werden. Das Herz schlägt in solchen Fällen schnell.

 

Der Herzschrittmacher

Manchmal helfen Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen. Bei Reizbildungs- oder Reizleitungsstörungen sind diese Medikamente jedoch oft nur vorübergehend wirksam.

Anders ist dies bei Herzschrittmachern. Diese können dauerhaft das erkrankte Reizbildungs- oder Reizleitungssystem ersetzen. Die Laufzeit eines Herzschrittmachers ist nur von dem Zustand seiner Batterie abhängig. Diese hält heutzutage mindestens 6 Jahre, in vielen Fällen sogar 10 bis 12 Jahre. Ihr behandelnder Arzt wird durch regelmäßige Herzschrittmacherkontrollen den richtigen Zeitpunkt einer Batterieerschöpfung feststellen.

 

Sind alle Herzschrittmacher gleich?

Nein!

Da es viele verschiedene Arten der Reizbildungs- und Reizleitungsstörung gibt, wird Ihr behandelnder Arzt genau den Herzschrittmacher für Sie aussuchen, der speziell Ihre Störung beheben wird.

Zunächst einmal unterscheidet man Einkammerschrittmacher und Zweikammerschrittmacher. Man wird bei der Auswahl des Herzschrittmachers immer versuchen, einen möglichst „naturgetreuen“ (der Fachmann sagt „physiologischen“) Ersatz für den ausgefallenen Reizbildungs- oder reizleitungsdefekt zu finden.

So gibt es Herzschrittmacher, die auf körperliche Aktivität reagieren und dafür sorgen, dass bei körperlicher Anstrengung den Bedürfnissen entsprechend mehr Blut gepumpt werden kann.

 

Die Operation

 

Wie wird ein Herzschrittmacher eingepflanzt?

Die Operation als solche ist ein kleiner Eingriff, der in örtlicher Betäubung durchgeführt wird. Das Herzschrittmacheraggregat wird in der oberen linken oder rechten Brusthälfte unter die Haut eingesetzt.

Um einen Kontakt mit dem herzen zu bekommen, legt man eine oder zwei Elektroden („das Zündkabel“) zum Herzen, damit die Impulse („Zündungen“) richtig übertragen werden.

Ist die Operation gefährlich?

Wie bei jeder Operation kann es zu Komplikationen kommen. Diese sind jedoch selten und in fast allen Fällen folgenlos.

Vor jeder Operation findet immer ein ausführliches Aufklärungsgespräch statt, in dem Sie Gelegenheit haben, alle Fragen Ihrem behandelnden Arzt zu stellen.

 

 

Wenden Sie sich bitte bei allen Fragen vertrauensvoll an unser Behandlungs- und Pflegeteam.

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So erreichen Sie uns

HELIOS Klinik Blankenhain

Chefarzt Innere Medizin
Dr. med. Michael Liebetrau

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99444 Blankenhain


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