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Erkrankungen der Harnorgane

Blasentumore

 

Blut im Urin kann ein Symptom eines Blasentumors sein. Eine unverzügliche Abklärung ist deshalb ratsam. Weitere Symptome, die aber auch bei anderen Erkrankungen (Blaseninfektionen) auftreten, können starker Harndrang, Brennen beim Wasserlassen und Schmerzen in der Flankengegend sein. Die Diagnose wird in der Regel durch eine Blasenspiegelung (Zystoskopie), eine Untersuchung der Zellen in der Spülflüssigkeit in der Harnblase (Zytologie), sowie ein Kontrastmittelröntgen der ableitenden Harnwege (Ausscheidungsurographie) gestellt. Ist ein Blasentumor diagnostisch gesichert, wird dieser in der Regel durch die Harnröhre mit einer kleinen Elektroschlinge entfernt (transurethrale Blasentumorresektion). Da Blasentumore häufig zum Wiederauftreten an anderer Stelle neigen, ist eine regelmäßige Kontrolle durch den Urologen sinnvoll. In schweren Fällen kann auch die vollständige Entfernung der Harnblase erforderlich sein.

 

 

 

Blankenhainer Konzept zur Behandlung des Harnleitersteines

 

Koliken, die durch Harnleitersteine ausgelöst werden, zählen zu den schmerzhaftesten Erfahrungen für Patienten. Eine effektive, zeitnahe und möglichst schmerzfreie Behandlung ist daher für jeden Betroffenen erstrebenswert. Aus diesem Grund entwickelten die urologischen Fachärzte der HELIOS Klinik Blankenhain bereits im Jahr 2000 ein neues Therapiekonzept, welches im Oktober 2004 durch die Deutsche Sektion der Société Internationale d’Urologie anlässlich des Weltkongresses für Urologie in Honolulu/USA mit dem Preis „Für einen herausragenden wissenschaftlichen Beitrag“ ausgezeichnet wurde. Bei diesem Therapiekonzept werden alle Patienten mit Nierenkoliken und entsprechenden klinischen Zeichen mittels nativer Computertomographie untersucht. In der HELIOS Klinik Blankenhain ist dies durch ein Spiral-CT möglich. Mit dieser Methode können bereits nach zehn Minuten mehr als 90% aller Harnsteine ohne Risiken durch eine normalerweise notwendige Kontrastmittelgabe entdeckt werden. Unmittelbar nach Lokalisation des Steines und bei fehlenden Infektionszeichen wird der Patient endoskopisch operiert und der Stein entfernt. Der Vorteil für die Patienten liegt im Vergleich zum bisherigen Vorgehen der in situ-ESWL (berührungsfreie Nierensteinzertrümmerung von außen) oder der medikamentösen Steinabtreibung vor allem darin, dass die Patienten bereits nach wenigen Stunden stein- und schmerzfrei sind.

 

 

Wenden Sie sich bitte bei allen Fragen vertrauensvoll an unser Behandlungs- und Pflegeteam.

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HELIOS Klinik Blankenhain

Chefarzt Urologie
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