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Fußchirurgie

Auf unseren Füßen legen wir während unseres Lebens rund 120.000 Kilometer zurück. Pro Tag müssen sie 1.000 Tonnen Belastung aushalten. Wenn wundert es da, dass jedem irgendwann einmal die Füße schmerzen.

 

Banale Beschwerden lassen sich häufig mit gezielter Einlageversorgung und Fußgymnastik lindern. Anders ist es bei Fußdeformitäten wie Ballenfuß und Hammerzehen. Hier ist eine Operation die Behandlung der Wahl, nicht zuletzt um einen schmerzhaften Gelenkverschleiß (Arthrose) zu verhindern.

 

Ballenfuß

Der Ballenfuß (Hallux valgus) ist die häufigste Deformität der Großzehe. Ohne Operation führt die Erkrankung durch fortschreitende Gelenkfehlstellung zu Arthrose und Gehunfähigkeit. Nur die stadiengerechte, gelenkerhaltende Operation kann dies verhindern und ein funktionell gutes Ergebnis liefern. In der HELIOS Kliniken GmbH setzen wir schon seit Jahren auf Umstellungsosteotomien nach amerikanischem Vorbild. Im Gegensatz zu den heute in Deutschland noch häufig praktizierten gelenkzerstörenden Operationsverfahren sind die Umstellungsosteotomien gelenkerhaltend. Mit ihnen lässt sich nicht nur der Ballen behandeln, sondern auch der ursächliche Spreizfuß korrigieren. Hierin liegt der Grund für die ausgezeichneten Langzeitergebnisse dieser Verfahren. Den Nutzen haben vor allem unsere patienten. Sie profitieren sowohl von den Vorteilen direkt nach der Operation (schmerzarme Behandlung, frühe Mobilisation) als auch von den guten Ergebnissen im Langzeitverlauf (Arthrosevermeidung, Gangnormalisierung, sehr niedrige Rückfallrate).

 

Ursache: Spreizfuß

Beim Hallux valgus weicht die Großzehe zum Fußaußenrand hin ab. Dabei wandert ihr Grundgelenk zum Innenrand des Fußes, wo es die Haut vorwölbt. Diese Vorwölbung ist der Ballen. Ursächlich für die Fehlstellung ist ein Spreizfuß, bei dem meist der Mittelfußknochen der Großzehe zur Körpermitte hin abweicht. Der abweichende Mittelfußknochen ist die eigentlich treibende Kraft: Er drückt das gelenk in Richtung Fußinnenrand, während die Zehe an außen abweicht und ausgleicht. Am Ballen kann sich ein Schleimbeutel bilden, der zu Entzündungen neigt. Druckstellen können selbst in ausreichend weitem Schuhwerk entstehen.

 

Beschwerden und Schmerzen stimmen mit dem Grad der Fehlstellung nicht immer überein. Eine leichte Fehlstellung kann schmerzhafter sein als eine fortgeschrittene.

 

Gelenkerhaltend Operieren

Je nach Schweregrad und Fehlstellung stehen unterschiedliche Verfahren zu Verfügung. Das häufigste, vor allem bei noch leichten Formen angezeigte Verfahren ist die V-Osteotomie. Welche Methode im Einzelfall die beste ist, entscheiden wir nach einer körperlichen Untersuchung anhand von Röntgenaufnahmen in einem ausführlichen und erläuternden Gespräch gemeinsam mit unseren Patienten.

 

Hammerzehen – Krallenzehen

Hammerzehen bzw. Krallenzehen sind im Mittel- oder Endgelenk stark gebeugte Zehen, die oft mit einer dicken Hornhautschwiele überzogen sind. Meist sind die Zehengrundgelenke überstreckt. Die Hornhautschwiele führt zu Hautreizungen und Entzündungen. Der Chirurg kürzt das Zehengrundglied, rafft die Sehnen und schient die Zehe anschließend mit einem Draht oder fixiert sie mit einem Zügelband.

 

Bereits am Tag der Operation beginnen die Patienten mit krankengymnastischen Übungen, die sie nach dem 2- bis 10-tägigen stationären Aufenthalt zu Hause selbstständig weiterführen.

 

 

Wenden Sie sich bitte bei allen Fragen vertrauensvoll an unser Behandlungs- und Pflegeteam.

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So erreichen Sie uns

HELIOS Klinik Blankenhain

Chefarzt Orthopädie/Unfallchirurgie
Dr. med. Horst Gellner

Wirthstraße 5
99444 Blankenhain


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