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Unser Team

Der Dialysepatient - Eckdaten

  • Im Jahre 1987 wurden in der Bundesrepublik Deutschland 27.000 Patienten dialysiert, 5.000 Patienten erhielten eine Nierentransplantation.
  • Die Anzahl der Dialysepatienten hat sich bis heute mehr als verdoppelt und liegt bei über 75.000 Patienten pro Jahr bei gleich bleibender Anzahl der Nierentransplantationen.
  • Man erwartet in der Bundesrepublik eine Zunahme der Anzahl von Dialysepatienten um jährlich 10.000 Betroffene, die Tendenz ist steigend.
  • 60 % der Patienten in den Dialysezentren sind Diabetiker, ebenfalls mit steigender Tendenz.

Krankheitsbilder, die zur dialysepflichtigen Nierenfunktionsstörung (Niereninsuffizienz) führen können

  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Adipositas (Fettleibigkeit)
  • Arteriosklerose
  • Bluthochdruck
  • Morbus Wegener (spezielle Gefäßentzündung)
  • Glomerulonephritiden (Nierenentzündungen)
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Malignome (bösartige Gewebeneubildungen)
  • Medikamentös bedingte Nierenerkrankungen

Unser Konzept

  • Shuntvorbereitende Patientenberatung in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Nephrologen
  • Shuntchirurgische Sprechstunden zur Abklärung der Möglichkeiten eines Dialyseshunts
  • Abdeckung des gesamten shuntchirurgischen Spektrums, einschließlich begleitender diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen
  • 24-Stunden-Verfügbarkeit eines professionellen OP-Teams sowie der erforderlichen diagnostischen und interdisziplinären Kompetenz
  • Kompetente interdisziplinäre postoperative Nachsorge
  • Dialysemöglichkeit im Hause durch eine installierte Dialyseeinheit des Dialysezentrums Weimar

 

 

Wenden Sie sich bitte bei allen Fragen vertrauensvoll an unser Behandlungs- und Pflegeteam.

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Der Dialyseshunt

Was ist ein Dialyseshunt?

Als Shunt (engl.: Kurzschlußverbindung) bezeichnet man in der Medizin eine  künstlich angelegte Verbindung zwischen zwei Gefäßen. Im Verlauf der Dialyse muss dem Organismus eine größere Menge Blut entnommen, gereinigt und wieder zugeführt werden. Hierzu legt man für die Zeit der Dialysesitzung Katheter in möglichst große, blutgefüllte Venen ein. Da es solche großen Gefäße an erreichbaren Stellen des menschlichen Körpers nicht gibt, wird es mittels eines operativ angelegten Shunts zwischen einer Arterie und einer benachbarten Vene erzeugt.

 

Wann wird ein Shunt erforderlich?

Jeder Patient, bei dem längere Zeit eine Hämodialyse durchgeführt wird, bekommt einen Shunt angelegt. Durch die künstliche Verbindung entsteht ein hoher Blutfluss in der Vene.
Der Shunt gewährleistet, dass man dauerhaft und wiederholt Zugang zu einer größeren Menge Blut hat. Durch die Verbindung zu einer Arterie verdickt sich die Wand der Vene. Sie wird dadurch widerstandsfähiger und eignet sich daher für eine wesentlich höhere Anzahl von Dialysesitzungen.

 

 

Shuntanlage, Anastomose zwischen Arterie und Vene

So erreichen Sie uns

HELIOS Klinik Blankenhain

Wirthstraße 5
99444 Blankenhain

  

Dr. med. Thomas Röder

Chefarzt Zentrum für Dialyseshuntchirurgie

 

Dr. Dinah Döbrich

Oberärztin

 

Sekretariat Frau Herzog:

Telefon:(036459) 5-20 -82 /  -75

Telefax: (036459) 5-20 77

  

Station

Telefon: (036459) 5-22 00

 

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