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Was ist ein Dialyseshunt?
Als Shunt (engl.: Kurzschlußverbindung) bezeichnet man in der Medizin eine künstlich angelegte Verbindung zwischen zwei Gefäßen. Im Verlauf der Dialyse muss dem Organismus eine größere Menge Blut entnommen, gereinigt und wieder zugeführt werden. Hierzu legt man für die Zeit der Dialysesitzung Katheter in möglichst große, blutgefüllte Venen ein. Da es solche großen Gefäße an erreichbaren Stellen des menschlichen Körpers nicht gibt, wird es mittels eines operativ angelegten Shunts zwischen einer Arterie und einer benachbarten Vene erzeugt.
Wann wird ein Shunt erforderlich?
Jeder Patient, bei dem längere Zeit eine Hämodialyse durchgeführt wird, bekommt einen Shunt angelegt. Durch die künstliche Verbindung entsteht ein hoher Blutfluss in der Vene.
Der Shunt gewährleistet, dass man dauerhaft und wiederholt Zugang zu einer größeren Menge Blut hat. Durch die Verbindung zu einer Arterie verdickt sich die Wand der Vene. Sie wird dadurch widerstandsfähiger und eignet sich daher für eine wesentlich höhere Anzahl von Dialysesitzungen.
