HELIOS Klinikum Emil von Behring

PET-Zentrum Berlin-Süd

Was ist PET-CT?

PET steht für Positronen-Emissions-Tomographie und ist ein bildgebendes Verfahren. Hierbei wird eine geringe Menge radioaktiv markierter Substanzen, meist Zucker, in die Vene gespritzt. Da bösartige Tumore zumeist viel mehr Zucker verbrauchen als normales Körpergewebe, lassen sie sich in den PET-Bildern oft treffsicher auffinden. Auch Tochtergeschwülste (Metastasen) werden sichtbar. Die Abnahme des Zuckerverbrauchs ist oft das erste Zeichen eines Behandlungserfolgs. Entsprechend kann PET auch zur Therapiekontrolle oder auch zur Erfassung eines Rückfalls (Tumorrezidiv) eingesetzt werden. Zusätzlich können auch neurologische und kardiologische Problemstellungen gelöst werden.

 

Um die genaue Lage der Tumorherde zu definieren, ist eine gute  natomische Information unerlässlich. In der Computer-Tomographie (CT) können Organgrenzen genau voneinander abgegrenzt werden. Durch das PET-CTVerfahren erhält der Patient zwei wichtige Untersuchungen in einem einzigen Untersuchungsgang. Die PET-Bilder der Stoffwechselaktivität und anatomischen CT-Information sind perfekt deckungsgleich und können exakt zugeordnet werden. Für den Patienten verkürzt sich die Untersuchungszeit, andere Untersuchungen und unnötige therapeutische Ansätze können kosteneffizient eingespart werden.


Wann soll eine PET-CT Untersuchung durchführt werden? 

Die Untersuchung ist besonders geeignet zur Früherkennung und Beurteilung der Behandelbarkeit von Lungentumoren. Bei ungünstiger Diagnose können so unnötige Operationen vermieden und andere Behandlungsansätze gewählt werden. Die PET-CT ist noch für eine Vielzahl weiterer Tumorerkrankungen geeignet und kann sowohl bei der Beurteilung des Primärtumors, des Lymphknotenstatus und der Fernmetastasierung als auch in der Rezidiv-Diagnostik, dem Therapiemonitoring und der Planung einer gezielten Strahlentherapie eingesetzt werden.

Was dürfen Sie von der Nuklearmedizin im PET-CT Bereich erwarten?

Welche Vorbereitungen sind notwendig?

Die Anmeldung zu einer Untersuchung kann direkt über das Sekretariat oder die Ambulanzen unseres Hauses erfolgen, wenn die Indikationsstellung und die Voraussetzungen gegeben sind. Wir sind bestrebt, Untersuchungstermine innerhalb von wenigen Arbeitstagen zu vergeben.

 

Für eine PET-CT mit FDG sollte der Patient mindestens 8 Stunden vor der Untersuchung nüchtern bleiben, insbesondere muss die Einnahme von Zucker oder Zuckergetränken unterlassen werden. Das Trinken von ungesüßten Getränken wie Mineralwasser oder Tee ist erlaubt. Patienten mit einer Zuckererkrankung (Diabetes mellitus) sollten sich vor der PET-CT-Untersuchung wegen der Therapieeinstellung mit uns in Verbindung setzen.

 

Wenn eine diagnostische CT-Untersuchung inklusive Kontrastmittel durchgeführt werden soll, sind aktuelle Laborwerte der Nieren und der Schilddrüse notwendig. Zudem sollten uns zur Verlaufsbeurteilung diagnostische Voraufnahmen zur Verfügung gestellt werden. Vorbefunde sollten nach Möglichkeit mitgebracht werden.

 

Die Untersuchung selbst beinhaltet eine ca. einstündige Vorbereitungsphase und eine Untersuchungszeit im Scanner von rund einer halben Stunde. Wir sind bestrebt, die Untersuchungsergebnisse noch vor Ende des Untersuchungstages an den überweisenden Arzt zu übermitteln. Auf Wunsch sind wir gerne bereit, die Ergebnisse auch direkt mit dem Patienten zu besprechen, denken allerdings, dass dies meist am besten durch den zuweisenden Arzt geschieht, der dem Patienten dann auch die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen kann.

So erreichen Sie uns

Dr. med. Gregor J. Förster

Chefarzt
Tel.: (030) 81 02-23 80
Fax.: (030) 81 02-42 389
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