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Trichterbrust


Die Trichterbrust ist die häufigste Fehlbildung der Brustwand. Ursache ist eine Verformung des Rippenknorpels, der den knöchernen Teil der Rippe mit dem Brustbein verbindet. Die Folge: Die Rippen wölben sich nach innen und bilden eine trichterförmige Delle. Auch das Brustbein selbst senkt sich ein.

Vermutliche Ursache der Trichterbrust ist eine Stoffwechselstörung, die das Wachstum des Knorpels beeinträchtigt. 0,3 bis 0,01 Prozent aller Neugeborenen sind von einer Trichterbrust betroffen – Männer dreimal häufiger als Frauen. Eine Trichterbrust ist meist schon unmittelbar nach der Geburt zu erkennen. In Phasen des schnellen Körperwachstums, wie der Pubertät, prägt sich die Trichterbrust weiter aus.

In der Regel ist die Trichterbrust nur ein ästhetisches Problem. 95% der Betroffenen haben keinerlei Lungen- oder Herzprobleme. Aus medizinischer Sicht ist eine Korrektur daher meist nicht notwendig, die psychischen Belastungen sind jedoch nicht zu unterschätzen: Viele ziehen sich zurück und meiden Orte und Aktivitäten, bei denen sie ihren Körper zeigen müssen. In diesen Fällen ist eine operative Korrektur sinnvoll.

Die moderne Plastische Chirurgie bietet verschiedene Verfahren zur Korrektur der Trichterbrust an. Eine Korrektur der knöchernen Brustwand ist nur in ca. 5% der Fälle erforderlich (Methode nach Nuss). Diese sollte lediglich eingesetzt werden, wenn erhebliche körperliche Einschränkungen durch die Deformität verursacht werden.

Die von uns bevorzugten minimalinvasiven Techniken sind zum einen die bewährten, speziell für Sie nach einem Gipsabdruck angefertigten (custom made) Silikonimplantate, die über einen kleinen Schnitt in den Defekt verlagert werden. Die Verwendung von Silikonimplantaten kann als sicheres Verfahren, mit gut vorhersehbaren Resultaten betrachtet werden. Es wird jedoch ein Fremdkörper eingebracht, der fast nie als störend empfunden wird. Für diese Option ist nur ein Eingriff erforderlich.

Zum anderen (falls ausreichend Gewebe vorhanden) die relativ neue Methode der Eigenfetttransplantation. Diese Methode ist nur in geeigneten Fällen möglich. In der Regel sind mehrere Eingriffe erforderlich (2-3, je nach erforderlicher „Füllmenge“). Es ist bisher noch kein vollständig etabliertes Verfahren. Wir haben bisher gute Erfolge mit dieser Methode erzielt und setzen es in sinnvollen Fällen ein. Der besondere Vorteil dieser Methode ist, dass kein Fremdmaterial verwendet wird. Damit ist diese Methode damit auch vom Tastbefund dem Silikon noch einmal überlegen.

Diese tatsächlich minimalinvasiven Verfahren sind in aller Regel vollkommen ausreichend um den kosmetisch störenden Defekt auszugleichen und stellen  bedeutend weniger belastende Eingriffe als die Nuss-Methode dar. Welches Verfahren für Sie in Frage kommt erörtern wir gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch.

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So erreichen Sie uns

Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
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