Das Gefäßzentrum Berlin Südwest bietet Betroffenen die bestmögliche Versorgung sämtlicher Gefäßerkrankungen. Basis hierfür ist ein Team aus erfahrenen Gefäßspezialisten, die unterschiedliche fachliche Kompetenzen mitbringen. Dieser interdisziplinäre Austausch macht es möglich, für jedes individuelle Krankheitsbild zum Wohle des Patienten die optimale Therapie zu finden. Modernste Medizintechnik wie hochsensible bildgebende Verfahren (Angiografie, Ultraschall, MRT und CT, PET-CT), die im Gefäßzentrum gebündelt zur Verfügung steht, unterstützen die Gefäßmediziner dabei, sicher und schnell eine präzise Diagnose zu stellen. Notfälle versorgen die Gefäßexperten an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr, bei größeren Eingriffen steht zusätzlich eine leistungsfähige Intensivmedizin im HELIOS Klinikum Emil von Behring zur Verfügung.
Neben etablierten gefäßchirurgischen Eingriffen bietet das Gefäßzentrum Berlin Südwest auch sogenannte interventionelle Techniken. Schonend für den Patienten lassen sich damit krankhaft veränderte Gefäße im Inneren mittels eines Ballons oder einer Gefäßstütze - einem sogenannten Stent – behandeln. Darüber hinaus kombiniert das zertifizierte Gefäßzentrum Berlin Südwest häufig auch beide Verfahren (Hybrideingriffe).
Therapiert werden insbesondere die folgenden Gefäßerkrankungen:
Über die Halsschlagader (Arteria carotis interna) wird der Kopf mit Blut versorgt. Sind die Gefäße verengt, führt das zu Durchblutungsstörungen des Gehirns – mögliche Folge ist ein Schlaganfall. Durch eine frühzeitige gefäßchirurgische bzw. interventionelle Behandlung lässt sich ein solches Risiko deutlich verringern.
Eine übermäßige Ausdehnung an der Hauptschlagader, ein sogenanntes Aortenaneurysma, entsteht durch einen Bluthochdruck, Rauchen und andere Ursachen der Arteriosklerose (Degeneration der Gefäßwand). Bleibt die Gefäßweitung unbehandelt, kann das Gewebe reißen. Das führt bei Betroffenen zu einem lebensbedrohlichen Zustand mit starken Schmerzen und hohem inneren Blutverlust.
Bleiben venöse Gefäßerkrankungen wie z.B. Krampfadern unbehandelt, können daraus vielerlei Komplikationen bis hin zu offenen Beingeschwüren oder Thrombosen und daraus wiederum lebensbedrohlichen Lungenembolien folgen. Krampfadern gehören zu den am häufigsten vorkommenden Erkrankungen der Venen. Bemerkbar machen sie sich durch ein Schweregefühl, Brennen und Schwellungszustände der Beine.
Ablagerungen in den Arterien, die sogenannte Arteriosklerose, sind die häufigste Ursache für die arterielle Verschlusskrankheit im Volksmund auch als Schaufensterkrankheit bekannt. Es kommt zu Verengungen bzw. Verschlüssen in den Gefäßen. Selten verursachen auch entzündliche Erkrankungen die Durchblutungsstörungen.
In Kooperation mit der Klinik für Innere Medizin II – Gastroenterologie und Diabetologie, dem zertifizierten Diabeteszentrum, bieten wir Diabetikern sowohl eine operative als auch konservative Therapie des diabetischen Fußsyndroms an. Modernste Diagnoseverfahren helfen Risiken zu minimieren, die anschließende Therapie durch das Gefäßzentrum Berlin Südwest hält den drohenden Verlust von Gewebe möglichst gering.