01.02.12
• „Patientenakademie“ startet im HELIOS Klinikum Emil von Behring Vortragsreihe 2012
Wenn Ängste, Rückenschmerzen, Depressionen, Magen- oder Darmbeschwerden immer häufiger den Alltag bestimmen, ist es meist zu spät. Menschen, die an Burn Out leiden, sind oft nicht mehr Lage, sich aus eigener Kraft zu regenerieren. Als Auslöser für das Erschöpfungssyndrom gelten neben persönlichen Risikofaktoren äußere Umstände wie übermäßige Arbeitsbelastung, Konflikte oder mangelnde Anerkennung.
Wie jeder selbst vorsorgen kann und welche Therapien helfen, darüber informiert der Arzt und Psychotherapeut Dr. med. Helmut Albrecht, Chefarzt der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie, am Donnerstag, 9. Februar 2012, zum Auftakt der Veranstaltungsreihe „Patientenakademie“ im HELIOS Klinikum Emil von Behring in Berlin-Zehlendorf.
Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass psychische Erkrankungen im Jahr 2020 die zweithäufigste Volkskrankheit sein werden. Bereits heute sind sie nach Angaben der Rentenversicherung der Hauptgrund für Frühverrentung. Eine dieser Erkrankungen ist Burn out.
Das Erschöpfungssyndrom hat zahlreiche Ursachen und äußert sich durch verschiedene Symptome, die nicht eindeutig auf die Erkrankung hinweisen.
Charakteristisch ist jedoch, dass Betroffene unfähig sind, sich nachhaltig und aus eigener Kraft zu erholen. Müdigkeit, Energiemangel und Kraftlosigkeit dauern an. Daneben zählen zu den häufigsten Anzeichen eine ausgedehnte Erschöpfung und Schlafstörungen. Die Freude über die eigene Leistungsfähigkeit geht verloren. Unterschiedliche körperliche Beschwerden, für die der Arzt oft keine organischen Ursachen findet, kommen hinzu.
Ebenso zahlreich sind die Ursachen für Burn out. In der Mehrzahl sind Menschen betroffen, die zu hohe Ansprüche an sich selbst stellen, stets perfekt sein wollen, eigene Leistungsgrenzen ohne Rücksicht auf persönliche Bedürfnisse nach Ruhe oder Entspannung überschreiten. Äußere Umstände, denen sich Betroffene hilflos gegenüber sehen, begünstigen das Auftreten, dazu zählen beispielsweise zu große Arbeitsbelastung, Stress, Termin – und Zeitdruck im Arbeitsalltag oder ausbleibende Wertschätzung für die berufliche Leistung.
Wer mehr zum dem komplexen Krankheitsbild, dessen Vorbeugung und Ursachen sowie modernen Therapien erfahren möchte, ist am Donnerstag, 9. Februar 2011 um 18 Uhr herzlich in das HELIOS Klinikum Emil von Behring eingeladen.
Der Spezialist für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Chefarzt Dr. med. Dipl.- Psych. Helmut Albrecht, referiert zur Thematik in seinen Vortrag „Burn Out- körperlich, geistig, psychisch erschöpft? Wie sich das Erschöpfungssyndrom erkennen und behandeln lässt.“
Im Anschluss steht er gerne für Fragen zur Verfügung.
Veranstaltungszeit: Donnerstag, 9. Februar 2012, 18 Uhr
Veranstaltungsort: Hörsaal (Haus E), HELIOS Klinikum Emil von Behring
Das rund 20- köpfige Team der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie im HELIOS Klinikum Emil von Behring betreut jährlich rund 500 Patienten stationär. Es stehen sieben Notfall- und zwölf stationäre Betten, sowie fünfzehn Plätze in der Tagesklinik zur Verfügung. Die Behandlung findet dort montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr statt. Zu dem multimodalen Behandlungskonzept zählen Einzel- und Gruppentherapien mit Psychotherapie -Gesprächen, Physiotherapie, Entspannungsübungen, Kreativtherapien, Schmerzlinderung und Angsttraining.
Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 65 eigene Kliniken, darunter 45 Akutkrankenhäuser und 20 Rehabilitationskliniken. Mit sechs Maximalversorgern in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin und Wuppertal nimmt HELIOS im deutschen Klinikmarkt eine führende Position bei der Privatisierung von Kliniken dieser Größe ein. Darüber hinaus hat die Klinikgruppe 30 Medizinische Versorgungszentren (MVZ). HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der HELIOS Konzernzentrale ist Berlin.
HELIOS versorgt jährlich mehr als zwei Millionen Patienten, davon rund 700.000 stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als 20.000 Betten und beschäftigt über 37.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2010 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von 2,5 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.
Klinikkontakt:
HELIOS Klinikum Emil von Behring
Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Walterhöferstr. 11, 14165 Berlin
Chefarzt: Dr. med. Dipl.- Psych. Helmut Albrecht.
Telefon: (030) 81 02–14 74
Email: christine.gruchot@helios-kliniken.de
www.helios-kliniken.de/berlin-behring
Nächste Patientenakademie:
Mittwoch, 29. Februar 2012, 18 Uhr
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Professor Dr. med. Heinrich J. Lübke
Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II - Gastroenterologie und Diabetologie
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