HELIOS Klinikum Emil von Behring

Lungenklinik Heckeshorn wird 70

Chefärzte der Lungenklinik Heckeshorn Foto: Thomas Oberländer/HELIOS Kliniken GmbH

  • Ursprünglich 1947 als Tuberkulosekrankenhaus gegründet
  • heute zählt die Klinik im Berliner HELIOS Klinikum Emil von Behring deutschlandweit zu den führenden Zentren für sämtliche Lungenerkrankungen 
  • dank moderner Gewebeanalyse (NGS) innerhalb weniger Tage individueller Therapieplan bei Lungenkrebs 

 

Die Klinik für Pneumologie, Lungenklinik Heckeshorn, unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Torsten Bauer, verfügt über insgesamt sechs Fachbereiche zur Diagnostik und Behandlung verschiedener - auch sehr seltener - Erkrankungen der Lunge und Bronchien.  Zur Lungenklinik Heckeshorn zählen unter anderem die Klinik für Thoraxchirurgie, ein zertifiziertes Thorax- und Lungenkrebszentrum, die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und das zertifizierte Zentrum für Infektiologie.

 

Hochmoderne Tumoranalyse liefert schnell individuellen Therapieplan bei Lungenkrebs

 

Zum 70-ten Geburtstag hat die Lungenklinik Heckeshorn zusammen mit dem Institut für Gewebediagnostik am Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) am HELIOS Klinikum Emil von Behring die sogenannte „Hochfrequenzsequenzierung“ für alle Patienten mit neu diagnostizierten Lungenkarzinomen eingeführt.

 „Dies bedeutet eine wesentliche Beschleunigung hinsichtlich des Beginns einer Therapie. In den meisten Zentren steht die Methode des „next generation sequencing  (NGS)“ nicht zur Verfügung. Deshalb  müssen die Gewebeproben erst verschickt werden und die Patienten warten bis zu drei Wochen auf eine Therapieentscheidung“, sagt Chefpathologe Privatdozent Dr. med. Thomas Mairinger. „Für unsere Patienten ist dies schon eine kleine Revolution, denn wir können nun innerhalb von fünf Werktagen alle relevanten Informationen für den Beginn der Therapie liefern“,  fügt er hinzu.

 

Vielfältige Bereiche für alle Erkrankungen der Atemorgane

 

Behandelt werden Allergien, ansteckende Krankheiten auf der klinikeigenen Isolierstation, und nächtliche Atemstörungen in einem Schlaflabor. Es gibt eine Beatmungsstation, wo Patienten unter fachärztlicher Anleitung befähigt werden, wieder selbständig zu atmen, und eine Palliativstation, die mit einem fächerübergreifenden Team Patienten umfassend betreut, deren Lebenszeit aufgrund einer schweren Erkrankung begrenzt ist.

Einen besonderen Schwerpunkt hat die Klinik in der Diagnostik und Therapie von Lungenkrebs. 2009 wurde sie von der Deutschen Krebsgesellschaft als erste Klinik deutschlandweit als Lungenkrebszentrum zertifiziert.

 

Zertifiziertes Thoraxzentrum bietet innovative Operationstechniken mit hoher Erfolgsquote

 

Zu der Lungenklinik Heckeshorn zählt auch das zertifizierte Thoraxzentrum, seit 2013 unter Leitung von Prof. Dr. med. Joachim Pfannschmidt. Der überwiegende Teil aller Lungenkrebs-Operationen Berlin-Brandenburgs  finden im Heckeshorner Thoraxzentrum statt, mit einer im internationalen Vergleich sehr hohen Erfolgsquote. Die Techniken richten sich nach internationalen wissenschaftlichen Standards und Eingriffe werden mit hochmodernen minimalinvasiven Verfahren wie beispielsweise mit Laser durchgeführt.

 

Kompetentes Versorgungsangebot auch für Kinder und Jugendliche

 

Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin unter Leitung von Chefarzt Privatdozent Dr. med. Michael Barker verfügt über eine große Kinderrettungsstelle und ist unter anderem spezialisiert auf sämtliche Lungenerkrankungen inklusive Mukoviszidose und Tuberkulose- und allergische Krankheiten einschließlich der Testung auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

 

Traditionell arbeiten Spezialisten Hand in Hand

 

„Wir freuen uns über die hohe Behandlungsqualität, die wir unseren Patienten in  unserer spezialisierten Fachklinik bieten können - möglich ist das, weil traditionell seit der Gründung immer wieder Spezialisten der verschiedenen Fachrichtungen gemeinsam an der Verbesserung von Diagnostik und Therapiemöglichkeiten in der Lungenheilkunde geforscht, gearbeitet und Bestehendes weiterentwickelt haben “, betont Chefarzt Prof. Bauer, der die Pneumologie der Lungenklinik Heckeshorn seit mehr als 10 Jahren leitet.

 

Zwischen der  Klinik und verschiedenen Fachbereichen und dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) auf dem Gelände des Klinikums bestehen enge Kooperationen. Die Zusammenarbeit mit dem Institut für Gewebediagnostik, dem Institut für Mikrobiologie, Immunologie und Laboratoriumsmedizin der Radiologie und der Nuklearmedizin mit dem PET-Zentrum Berlin- Süd ermöglicht schnelle  und aussagekräftige Ergebnisse in der Diagnostik, die als Basis für erfolgversprechende Therapien dienen. Auch die  enge Kooperation mit der Strahlentherapie des MVZ bietet eine Versorgung aus einer Hand bei Patienten, die eine Bestrahlung benötigen.  

 

Lungenklinik Heckeshorn bildet aus und forscht

 

Die Lungenklinik Heckeshorn ist von der Europäischen Atemwegsgesellschaft (ERS) als Ausbildungsstätte für angehende Lungenfachärzte anerkannt und bietet jungen Ärzten ein breites Spektrum an Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen.

Zudem führt die Klinik kontinuierlich Studien durch, an denen sich  Patienten beteiligen können, um von neuesten Verfahren im Rahmen dieser Studien zu profitieren.  

 

 

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HELIOS ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr  als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die HELIOS Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. In Deutschland hat HELIOS 112 Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 78 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 18 Präventionszentren und 13 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. HELIOS versorgt in Deutschland jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über 35.000 Betten, beschäftigt mehr als 72.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in Deutschland im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. HELIOS ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

Quirónsalud betreibt 43 Kliniken, 39 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud beschäftigt 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.

HELIOS gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. Sitz der HELIOS Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

 

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