HELIOS Klinikum Emil von Behring

Die pneumologische Endoskopie in der Lungenklinik Heckeshorn

Die pneumologische Endoskopie hat seit Gründung der Lungenklinik Heckeshorn eine besondere Stellung eingenommen. Die hier durchgeführten diagnostischen und therapeutischen Untersuchungen waren und sind für Patienten mit der Bandbreite sämtlicher pneumologischer Erkrankungen unverzichtbar.

In der Lungenklinik Heckeshorn werden jährlich etwa 4500 Bronchoskopien durchgeführt, davon ungefähr 1.500 Bronchoskopien auf Intensiv- bzw. Wachstation und im OP-Bereich. In unserem interdisziplinären Endoskopiezentrum finden in enger Abstimmung zwischen Thoraxchirurgie, Anästhesie und Pneumologie jährlich etwa 3000 Bronchoskopien statt. So gehören die  Bronchoskopie in Allgemeinanästhesie (800 Untersuchungen jährlich), die starre Bronchoskopie (200 Untersuchungen jährlich), die Anwendung der Kryotechnik zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken (100 Untersuchungen jährlich), der endobronchiale Ultraschall (EBUS, 600 Untersuchungen jährlich), die Anwendung der  EBUS-Minisonde (120 Untersuchungen jährlich) sowie sämtliche Rekanalisationsverfahren inkl. trachealer bzw. bronchialer Stentimplantation zur Routine der hiesigen pneumologischen Endoskopie.

Für Patienten mit einem Lungenemphysem hält die Lungenklinik Heckeshorn sämtliche Verfahren zur Lungenvolumenreduktion vor. Neben den operativen Verfahren durch unsere Klinik für Thoraxchirurgie bieten wir in unserer Endoskopie verschiedene Maßnahmen der interventionellen Lungenvolumenreduktion wie z.B. Ventil- bzw. Coilimplantation an. Der Erfolg der Therapien hängt ganz wesentlich von der richtigen Vorbereitung der Patienten ab, so dass die Lungenklinik Heckeshorn eine eigene Emphysemsprechstunde mit einem sehr erfahrenen Thoraxchirurgen und Lungenfacharzt Herrn Prof. Dr. Kaiser vorhält (Terminvergabe über MVZ PneumoCare).

Durch die vorhandene spezialisierte pneumologische Kinderklinik in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin  werden jährlich auch Bronchoskopien bei Kindern und Jugendlichen aller Altersstufen durchgeführt.

Neben bronchoskopischer Tätigkeit spielt die Diagnostik und Therapie pleuraler Erkrankungen historisch bedingt eine große Rolle in der Lungenklinik Heckeshorn. Für die Diagnostik unklarer exsudativer Pleuraergüsse und die Therapie maligner Ergüsse (Talkumpleurodese unter Sicht) stellt die internistische Thorakoskopie heute nach wie vor in unserer Klinik einen endoskopischen Eckpfeiler dar. Ferner gehört das Management von Flüssigkeitsansammlungen in der Pleura zu den Spezialgebieten der Lungenklinik Heckeshorn. Hierzu stehen alle Verfahren einschließlich der Anlage von getunnelten Pleurakathetern („Pleur-X-Katheter®“), das Einbringen von Thoraxdrainagesystemen  sowie die Thoraxsonographie mit diagnostischer bzw. therapeutischer Pleurapunktion (ca. 1800 Untersuchungen jährlich) zur Verfügung.

 

OA Dr. med. Henrik Wurps

Bereichsleitung Endoskopie

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