HELIOS Klinikum Emil von Behring

Trichterbrust


Die Trichterbrust ist die häufigste Fehlbildung der Brustwand. Ursache ist eine Verformung des Rippenknorpels, der den knöchernen Teil der Rippe mit dem Brustbein verbindet.

 

Die Folge: Die Rippen wölben sich nach innen und bilden eine trichterförmige Delle. Auch das Brustbein selbst senkt sich ein.

 
Vermutliche Ursache der Trichterbrust ist eine Stoffwechselstörung, die das Wachstum des Knorpels beeinträchtigt. 0,3 bis 0,01 Prozent aller Neugeborenen sind von einer Trichterbrust betroffen – Männer dreimal häufiger als Frauen. Eine Trichterbrust ist meist schon unmittelbar nach der Geburt zu erkennen. In Phasen des schnellen Körperwachstums, wie der Pubertät, prägt sich die Trichterbrust weiter aus.

 
In der Regel ist die Trichterbrust nur ein ästhetisches Problem. 95 Prozent der Betroffenen haben keinerlei Lungen- oder Herzprobleme. Aus medizinischer Sicht ist eine Korrektur daher meist nicht notwendig, die psychischen Belastungen sind jedoch nicht zu unterschätzen: Viele ziehen sich zurück und meiden Orte und Aktivitäten, bei denen sie ihren Körper zeigen müssen. In diesen Fällen ist eine operative Korrektur sinnvoll.

 

Die moderne Plastische Chirurgie bietet verschiedene Verfahren zur Korrektur der Trichterbrust an:

 


Die minimalinvasiven Verfahren (Custom made Silikonimplantate und die Verwendung von Eigengewebe) sind in aller Regel vollkommen ausreichend um den kosmetisch störenden Defekt auszugleichen und stellen bedeutend weniger belastende Eingriffe als die Nuss-Methode dar.

 

Welches Verfahren für Sie in Frage kommt erörtern wir gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch.

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Dr. med. Uwe von Fritschen

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