HELIOS Klinikum Emil von Behring

I-GAP und FCI

Sollte die Gewebeentnahme vom Unterbauch im Einzelfall nicht möglich sein oder von der Patientin nicht gewünscht werden, steht eine zusätzliche Entnahmestelle alternativ zur Verfügung.

 

Eigengewebe vom Gesäß kann mit der I-GAP (Inferior Gluteal Artery Perforator) oder FCI (Fasciocutan Infragluteal) Lappenplastik auch zum Brustwiederaufbau verwendet werden.

Der I-GAP-Lappen wird an der unteren Gesäßfalte am Übergang zum Oberschenkel entnommen. Die entsprechenden Blutgefäße verlaufen durch den großen Gesäßmuskel, der bei der Operation jedoch nicht entnommen, sondern intakt belassen wird. Der Eingriff kommt zum Beispiel für sehr schlanke Patientinnen infrage, die nicht über ausreichendes Fettgewebe am Bauch verfügen oder für Patientinnen mit zahlreichen Bauchnarben.

Eigengewebeentnahme am Gesäß (I-GAP) mit Blutversorgung
Nahezu unsichtbarer Narbenverlauf am Gesäß nach I-GAP

Lage und Länge der Narbe im Bereich des Gesäßes sind abhängig von der Größe der zu rekonstruierenden Brust, verschwinden aber fast vollständig in der Gesäßfalte, so dass sie durch die Kleidung zu verbergen sind. Eine Asymmetrie zur Gegenseite ist nach der Abheilung kaum zu erkennen. Manche Patientinnen klagen jedoch über Sensibilitätsausfälle am rückseitigen Oberschenkel mit selten auftretenden Sitzbeschwerden. Die Konsistenz des Fettgewebes vom Gesäß ist etwas fester als das einer normalen Brust und die Gesäßhaut in der Regel etwas grobporiger und von anderer Pigmentierung als die Brusthaut.

 

Über das für Sie geeignete Verfahren beraten wir Sie gerne in einem individuellen Gespräch.

 

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