HELIOS Klinikum Emil von Behring

Kyphose

Als Kyphose bezeichnet man die natürliche Krümmung der Wirbelsäule nach vorn. Normal ist diese nur im Bereich der Brustwirbelsäule (BWS), wobei man hinsichtlich der Ausprägung viele Normvarianten finden kann.

 

Bei verschiedenen Erkrankungen wie z.B. beim Morbus Bechterew oder beim Morbus Scheuermann oder aber auch nach Frakturen kann es zu einer sogenannten Hyperkyphose kommen, d.h. dass normale Maß der Krümmung nach vorn ist weit überschritten.

 

Dies führt oft zu Schmerzen im Bereich der BWS und LWS oder aber auch in schweren Fällen zu Atembeschwerden und Einschränkungen des Gesichtsfeldes.

 

Schlägt die konservative Therapie fehl, ist eine operative Korrektur einer solchen Hyperkyphose möglich und oft sinnvoll, um die Lebensqualität mit Korrektur des Achsskeletts wieder zu verbessern.

Hier eine Hyperkyphose bei M. Scheuermann vor (links) und nach der operativen Korrektur (rechts).
Hier ein Beispiel für eine sekundäre Hyperkyphose nach Fraktur (Bruch) des 1. Lendenwirbelkörpers (links) und rechts nach der Aufrichtungsoperation.

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