HELIOS Klinikum Emil von Behring

Bandscheibenaufbrauch und Osteochondrose

Der Aufbrauch der Bandscheibe beginnt bereits ab dem 25. Lebensjahr und geht mit einer reduzierten „Pufferfunktion“ der Bandscheibe einher. Auslöser hierfür ist vor allem der Verlust von Flüssigkeit in der Bandscheibe und der Verschleiß des straffen Faserringes.

 

Die Auswirkungen einer solchen Degeneration sind äußerst unterschiedlich und von Person zu Person verschieden. Symptomatisch wird in der Regel der Bandscheibenaufbrauch im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) oder der Halswirbelsäule (HWS). Der Beschwerdekomplex kann von reinen Rückenschmerzen bis zu einer Ausstrahlung der Schmerzen in die Arme (HWS) oder die Beine (LWS) kommen. Die Kombination von lokalen und ausstrahlenden Schmerzen ist aber häufig. Neurologische Defizite (Taubheit/Kraftverluste) sind bei einem beginnenden Bandscheibenaufbrauch relativ selten, können sich aber im Laufe der Zeit entwickeln. 

 

Ist der Bandscheibenaufbrauch nicht gravierend fortgeschritten, besteht die Möglichkeit, die schmerzverursachende Bandscheibe operativ zu entfernen und diese durch eine Bandscheibenprothese zu ersetzen. Dies ist an der HWS und der LWS möglich.

Hier ein Beispiel an der Halswirbelsaeule (links vor, rechts nach der Operation).
Hier ein Beispiel an der Lendenwirbelsaeule (links vor, rechts nach der Operation).

Ob der Ersatz einer Bandscheibe durch eine Prothese möglich ist, hängt von vielen Faktoren ab. Dazu ist ein ausführliches Beratungsgespräch notwendig!

 

Ist der Verschleiß schon so weit voran geschritten, dass die Implantation einer Bandscheibenprothese nicht mehr möglich ist, stellt die Stabilisierungoperation (Spondylodese) ein sicheres und etabliertes Verfahren zur Behandlung dieses Krankheitsbildes dar.

Hier ein Beispiel einer Stabilisierungsoperation an der Halswirbelsaeule. Rechts sieht man den rekonstruierten Abstand zwischen den Wirbelkoerpern.
Hier ein Beispiel einer Stabilisierungsoperation an der Lendenwirbelsaeule von hinten (dorsal).

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