HELIOS Klinikum Emil von Behring

Oberschenkelbrüche

Der Oberschenkelknochen ist der größte und einer der stabilsten Knochen des menschlichen Körpers. Er verbindet das Hüftgelenk mit dem Kniegelenk, seine Stabilität ist somit zur Mobilisation unabdingbar.  

Aufgrund der Größe und Stabilität des Knochens bedarf es entweder einer enormen Gewalteinwirkung oder aber eines Vorschadens am Knochen damit ein Bruch entsteht.

Zur Behandlung von Brüchen im Bereich des Oberschenkels ist fast immer eine Operation notwendig. Die Art der Versorgung hängt dabei stark von dem Ort des Bruches sowie der genauen Bruchform ab. Eine besondere Stellung nehmen dabei Brüche des Oberschenkelhalses ein (sog. Schenkelhalsfraktur).

Brüche im Bereich des hüftgelenksnahen Schaftes oder direkt im Schaftbereich können in den meisten Fällen durch einen Marknagel, der über einen kleinen Schnitt im Bereich des Hüft- oder Kniegelenkes eingebracht wird, stabilisiert werden.

 

 

Bruch im oberen Drittel des Oberschenkelschaftes vor und nach Versorgung mit intramedullären Marknagel und Cerclagen

 

Liegt der Bruch nah am Kniegelenk, kann unter Umständen durch einen Nagel keine ausreichende Stabilität erzielt werden. In diesen Fällen wird der Bruch offen gerichtet und durch eine winkelstabile Platte und Schrauben stabilisiert.

 

 

 

Kniegelenksnaher Oberschenkelbruch vor und nach Stabilisierung mit einer winkelstabilen Platte und Zugschrauben

 

 

 

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