HELIOS Klinikum Emil von Behring

Subakromiales Impingement

Subakromiale Schmerzsyndrome sind ein sehr häufiges Phänomen und ein häufiger Grund für die Vorstellung beim Schulterspezialisten. Die Patienten berichten typischerweise über Schmerzen in der betroffenen Schulter insbesondere bei Abspreizbewegungen und Überkopfarbeiten.

 Das subakromiale Impingement oder Engpasssyndrom der Schulter kann Folge eines anatomisch ungünstig angelegten knöchernen Schulterdaches (Akromion) sein. Aber auch degenerativ entstandene Sporne oder knöcherne Anbauten z.B. in Folge einer Schultereckgelenksarthrose können zu einer subakromialen Enge führen.

 

 Röntgenbilder eines ausgeprägten subakromialen Sporns

 

Des Weiteren gibt es aber auch Engpässe, die durch eine schlechte muskuläre Führung des Oberarmkopfes oder des Schulterblattes bedingt sind. Dieses sogenannte funktionelle Impingement kann sehr gut durch ein spezielles physiotherapeutisches Übungsprogramm behandelt werden.

 Ein hochgradiger Engpass kann auch Schäden an der Rotatorenmanschette verursachen. Die Beseitigung der knöchernen Enge kann sowohl die aktuellen Beschwerden des Patienten aufheben, als auch im langfristigen Verlauf das Auftreten von Rotatorenmanschettenläsionen (Druckschädigungen) verhindern.

 Die operative Behandlung erfolgt in minimalinvasiver, arthroskopischer Technik. Hierbei wird nach diagnostischer Arthroskopie des Schultergelenks, der Engpass durch Abtragung des Sporns bzw. der knöchernen Anbauten entfernt. Auch der meist chronisch entzündete Schleimbeutel wird entfernt. Sind bereits Schäden an der Rotatorenmanschette eingetreten, können diese ebenso während der gleichen Operation in arthroskopischer Technik versorgt werden.

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