HELIOS Klinikum Emil von Behring

Inverse Schulterprothese

Bei Patienten mit  einer Schultergelenksarthrose in Kombination mit  hochgradigen,  irreparablen Schäden an der Rotatorenmanschette, kann durch Implantation einer anatomischen Prothese keine zufriedenstellende Beweglichkeit erreicht werden. Auch Knochenverlust am Oberarmkopf in Folge von Brüchen oder nach Voroperationen kann die Versorgung mit einem anatomischen Implantat unmöglich machen. In diesen Fällen kann  durch das Einsetzen einer inversen Schulterprothese ein sehr gutes funktionelles Ergebnis und auch sehr gute Schmerzreduktion erzielt werden. Bei diesem Implantat werden Kopf und Pfanne vertauscht. Die Prothese bietet eine hohe Stabilität auch bei fehlender Rotatorenmanschette. Durch Verlagerung des Drehzentrums zur Körpermitte hat der Deltamuskel einen größeren Hebelarm und kann somit den Arm besser bewegen.

Bild einer Schultergelenksarthrose bei Rotatorenmanschettendefekt (Defektarthropathie)
Röntgenbild nach Implantation einer inversen Prothese

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Priv.-Doz. Dr. med. Stephan W. Tohtz

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Dr. med. Sebastian Herrmann

Oberarzt, Leitender Arzt Schwerpunkt Schulter/Ellenbogen
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