HELIOS Klinikum Emil von Behring

Hüfte und Becken

Erkrankungen des Hüftgelenkes haben häufig ihre Ursache in anlagebedingten Hüftgelenkfehlformen, kindlichen Wachstumsstörungen, entzündlichen Erkrankungen, Durchblutungsstörungen sowie Verschleißprozessen.

 

Behandlungsmöglichkeiten

 

Die aufgeführten Ursachen für Funktionsstörungen des Hüftgelenkes bedürfen einer eingehen­ den Analyse. Zur Diagnose dieser Hüftgelenkerkrankungen ist eine differenzierte körperliche Untersuchung erforderlich. Zusätzlich wird die Diagnose durch Röntgenbilder, Computertomographien oder Kernspintomo-graphien und ggf. auch durch laborchemische Untersuchungen gesichert. Sobald Ursache und Krankheitsbild eindeutig geklärt sind, ist in der Regel eine kausale Behandlung möglich.

Zur individuellen Beratung gibt es eine gesonderte

Sprechstunde für Hüftgelenkserkrankungen.

 

 

Gelenkerhaltende Hüftchirurgie

 

  • Operative Behandlung der Hüftdysplasie im Erwachsenenalter
  • Offen chirurgische Eingriffe bei Schädigungen/Veränderungen an der Hüftpfanne (Labrum acetabuli, Pincer-Impingement), am gelenkbildenden Oberschenkelknochen (Übergangsstörungen, CAM-Impingement)
  • Offen chirurgische Eingriffe bei spezifischer Synovialitis und zur Entfernung freier Gelenkkörper

 

 Gelenkersetzende Hüftchirurgie (primäre Hüftendoprothetik)

 

  • Endoprothetische Versorgung von primären und sekundären Koxarthrosen sowie Schenkelhalsfrakturen bei vorbestehendem Gelenkverschleiß
  • Verwendung von zementfreien sowie zementierbaren Prothesensystemen Individualisierte Auswahl der Prothesendesigns in Abhängigkeit vom Alter und der vorliegenden Anatomie
  • Einsatz verschleißarmer, moderner Gleitpaarungen
  • Knochensparende und weichgewebsschonende Implantationstechnik (minimalinvasiv)

 

 Revisionschirurgie am Hüftgelenk (Revisionsendoprothetik)

 

  • Hüftprothesenwechseleingriffe bei Lockerungen und Fehlfunktion des Gelenkes Osteosynthetische Versorgung und Wechseloperationen bei periprothetischen Frakturen (Knochenbruch im Bereich einer implantierten Prothese)
  • Einsatz von Knochentransplantaten zur Defektfüllung und knöchernen Rekonstruktion
  • Möglichkeit einer befundorientierten Revisionsstrategie durch Vorhaltung unterschiedlicher Revisionssyteme

So erreichen Sie uns

Priv.-Doz. Dr. med. Stephan W. Tohtz

Chefarzt
Tel.: (030) 81 02-19 83
Fax.: (030) 81 02-41 975
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Dr. med. Sebastian Reuter

Oberarzt Schwerpunkt Hüftgelenkschirurgie
Tel.: +49 30 8102 62390
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