. .

Klinik für Urologie

Urologische Tumorerkrankungen

 

Prostatakarzinom

 

Staginglymphadenektomie (offen, laparoskopisch)

 

Kurative Therapie des lokalen Prostatakarzinoms

  • retropubische radikale Prostatavesikulektomie (potenzerhaltend), ggf. mit Nervenersatz
  • perineale radikale Prostatavesikulektomie
  • laparoskopische radikale Prostatavesikulektomie
  • kombinierte Strahlentherapie (perineale Afterloadingtechnik mit Iridium-192 und perkutane Aufsättigung mit einer Hochvolttherapie)
  • Palliative Therapie des Prostatakarzinoms, lokal
  • transurethrale Resektion der Prostata bei Obstruktion
  • perkutane Hochvolttherapie

Palliative Therapie des Prostatakarzinoms, systemisch

  • Hormondeprivation
    - chirurgisch
    - pharmakologisch
    - onotherapie
    - komplette Androgenblockade
    - sequentielle Androgenblockade
    - intermittierende Androgenblockade
  • Chemotherapie
  • Radionuklidbehandlung

Therapie von Prostatakarzinomrezidiven

  • kombinierte Strahlentherapie (perineale Afterloadingtechnik und perkutane Hochvolttherapie)
  • transurethrale Resektion der Prostata bei Obstruktion

Therapie von Sekundärerkrankungen

  • Schmerztherapie
  • Harnableitung bei Obstruktionen
  • Rektumstenosen und -infiltrationen

Tumoranämie und -kachexie

 

Organerhaltende Nierentumorchirurgie

 

Bei solitären, kleinen, zentralen oder peripheren Nierentumoren und hereditären Nierentumoren im Rahmen des von-Hippel-Lindau-Syndroms wird eine organerhaltende Nierentumorresektion in Kaltischämie durchgeführt.

 

Harnblasenersatzoperation

 

Bei muskelinfiltratierenden Harnblasenkarzinomen, aber auch bei verschiedenen Tumoren des kleinen Beckens, ist eine vollständige Entfernung der Harnblase mit unterschiedlichen Formen der Harnableitung nötig. Die höchste Lebensqualität gewährleistet die Ersatzblase. Diese Form der Harnableitung ist sowohl beim Mann als auch bei der Frau möglich.

 

Hodentumor

 

Nach der Primärtherapie, ggf mit Hodenprothesenimplantation, werden stadienabhängig weitere chirurgische (retroperitoneale Lyphadenektomie) oder chemotherapeutische Behandlungskonzepte angeboten.

 

Fluoreszenzphotodetektion (PDD) bei Blasen- und Nierentumoren

 

Neben der Primärbehandlung urologischer Tumoren bieten wir bei fortgeschrittenen Tumorstadien oder Rezidiven die Möglichkeit einer Chemo- und Zytokintherapie an. Diese wird stadiengerecht und auf die Tumorentität abgestimmt und erfolgt, wenn möglich, unter Beteiligung an nationalen und internationalen Studienprotokollen.

In Zusammenarbeit mit der Nuklearmedizinischen Klinik wird bei ossär metastasierten Prostatakarzinomen eine palliative Radionuklidbehandlung zur Schmerzreduktion durchgeführt.

Oft treten im Rahmen anderer Tumorerkrankungen Probleme der ableitenden Harnwege auf. Wir bieten eine Mitbetreuung bei der konservativen und operativen Behandlung von Tumoren des kleinen Beckens an.

Nach oben

So erreichen Sie uns

Klinik für Urologie

 

Chefarzt und Leiter Prostatazentrum
Priv.-Doz. Dr. med. Gralf Popken

 

Schwanebecker Chaussee 50
13125 Berlin
Telefon: (030) 9401-52500
Telefax: (030) 9401-52509
E-MAIL