Vermutete oder bereits dokumentierte Herzrhythmusstörungen können mittels verschiedener diagnostischer Maßnahmen (24 h Langzeit-EKG, 5-Tage Langzeit-EKG, externe oder implantierbarer Ereignisrekorder) analysiert werden. Gelingt mit diesen Maßnahmen keine sichere Diagnoseklärung, kann – vor allem bei tachykarden Herzrhythmusstörungen – eine elektrophysiologische Untersuchung (EPU) notwendig sein.
Bei zahlreichen tachykarden Herzrhythmusstörungen ist mittlerweile eine Ablation (mittels Hochfrequenz oder Cryoablationstechnik) die Therapie der Wahl. Dies gilt in zunehmendem Maße auch für die häufigste Herzrhythmusstörungen, das Vorhofflimmern.
Bei symptomatischen bradykarden Herzrhythmusstörungen ist in der Regel nach Ausschluss behandelbarer Ursachen die Implantation eines Herzschrittmachers notwendig. In Absprache mit dem behandelnden niedergelassenen Arzt bieten wir unseren Schrittmacherpatienten eine ambulante Nachsorge an.

Ein weiteres Aufgabengebiet ist, den plötzlichen Herztod zu verhindern. Die Therapie besteht in der Regel in der Implantation eines Defibrillators (ICD). Bei vielen Patienten mit hochgradig eingeschränkter linksventrikulärer Pumpfunktion ist die ICD-Implantation vorbeugend notwendig. Verwendet werden 1- oder 2-Kammer-ICDs, bei schwerer Herzinsuffizienz ggf. auch biventrikuläre Geräte.
Zur Nachsorge unserer Defibrillatorpatienten bieten wir eine Spezialsprechstunde an. Die ICD-Kontrolle durch Home-Monitoring ist möglich.
Diagnostik
Tachykarder (schneller) Herzrhythmusstörungen
Bradykarder (langsamer) Herzrhythmusstörungen

Klinik und Poliklinik für Kardiologie und Nephrologie
Chefarzt
Priv.-Doz. Dr. med.
Henning T. Baberg
Schwanebecker Chaussee 50
13125 Berlin
Telefon: (030) 94 01-529 00
Telefax: (030) 94 01-529 09
E-MAIL

Montag bis Freitag von
8.00 bis 18.00 Uhr haben
Sie die Möglichkeit, direkt
über unsere Hotline mit
uns in Kontakt zu treten:
Telefon: (030) 94 01-529 52