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27.04.09

Der Wirbelbruch bei Osteoporose – Was lindert den Schmerz?

Mit einem orthopädisch-chirurgischen Thema setzt die HELIOS Klinik Bad Schwalbach am Dienstag, den 05. Mai, um 19:30 die Informationsreihe „Gesund in Bad Schwalbach“ fort. Herr Dirk Strauch, Praxis für Chirurgie an der HELIOS Klinik Bad Schwalbach, wird an diesem Abend Untersuchungs-, Behandlungs- und Operationsmöglichkeiten der Osteoporose allgemeinverständlich darstellen.  

 

Brechen in Folge von Osteoporose mehrere Wirbelkörper entsteht der so genannte „Witwenbuckel“, welcher durch einen stark ausgeprägten Rundrücken gekennzeichnet ist. Grundsätzlich gilt leider immer noch, dass die Osteoporose bisher nicht heilbar ist, jedenfalls nicht im Sinne einer völligen "Wiederherstellung" der ursprünglich gesunden Situation. Vor allem ist es bis dato nicht möglich, die einmal verlorene Knochensubstanz wieder vollständig aufzubauen und den ursprünglichen Knochenzustand, wie er mit Erreichen der Gipfelknochenmasse um das 35. - 40. Lebensjahr bestand, wieder herzustellen.

Somit ist es sehr wichtig, vor jeder Therapieentscheidung auch ein Behandlungsziel festzulegen. Ebenso wie die Therapieplanung und die genaue Auswahl evtl. notwendiger Medikamente ist auch zur Festlegung der Behandlungsziele eine möglichst genaue Diagnose und Einteilung der Art der vorliegenden Osteoporose notwendig. Die gravierendste Folge der Osteoporose ist der osteoporotische Knochenbruch und hier vor allem der Wirbelbruch und der Oberschenkelhalsbruch. Wichtigstes Behandlungsziel sollte es daher immer sein, Knochenbrüche so weit wie möglich zu verhindern.

Herr Strauch wird an diesem Abend die konservativen, das heißt nichtoperativen Behandlungsmöglichkeiten einer Osteoporose erörtern, aber auch deren Grenzen aufzeigen. Lassen sich die Beschwerden durch eine konservative Therapie nicht ausreichend lindern, rückt die Operation in den Blickpunkt. Der Zeitpunkt des Eingriffs und das Verfahren müssen sorgfältig und individuell bestimmt werden. Herr Strauch wird erläutern, ab wann die Operation bei einem Patienten sinnvoll ist, welche Operationsverfahren zur Verfügung stehen und welche Entscheidungskriterien er bei der Wahl des Verfahrens, offen chirurgisch oder bei bestimmten Fällen auch minimalinvasiv (Kyphoplastie), heranzieht.

Herr Strauch hat seit dem 01. April 2009 seine chirurgische Praxis in den Räumen der HELIOS Klinik Bad Schwalbach. Seither sind bereits Patienten erfolgreich mit den geschilderten Methoden  operativ behandelt worden,

 

Herr Strauch hat nach Abschluss seiner chirurgischen und unfallchirurgischen Ausbildung zunächst als Oberarzt am Marienhospital in Köln gearbeitet. In den letzten 10 Jahren war er leitender Oberarzt der Abteilung für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie am Marienhospital Brühl. Zusammen mit dem Chefarzt der Abteilung hat er hier den Bereich der operativen Behandlung von osteoporotischen Frakturen aufgebaut und betreut. In dieser Zeit wurden von Ihm alleine mehrere Hundert osteoporotische Wirbelkörperfrakturen mit der Vertebroplastie und Kyphoplastie behandelt.

 

Die Veranstaltung findet am 05. Mai 2009 um 19:30 in Kreisaltenzentrum Bad Schwalbach statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist kostenfrei.

 

 

Pressekontakt:

Melanie Funccius

Marketingassistentin

Telefon: +49 6124 – 501 255

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