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Klinik für Gefäßchirurgie

Durchblutungsstörungen der Niere

 

Eine langsam fortschreitende Nierenfunktionsstörung kann bei jüngeren Patienten durch die Einengung (Stenose) der Nierenhauptschlagader entstehen. Dabei kommt es häufig zur Ausbildung eines Bluthochdruckes. Geht die Einengung in einen Verschluss über, so ist der Verlust der Niere nicht zu vermeiden.

 

Durch eine gefäßchirurgische Operation oder durch eine Aufdehnungsbehandlung (Angioplastie) kann der Hochdruck beseitigt und der Organverlust verhindert werden.

 

Sollte die Einengung fortbestehen, kann es in seltenen Fällen zum chronischen Nierenversagen kommen. Dieses Krankheitsbild entsteht auch aus einer Reihe anderer Ursachen (Entzündungen, Zysten, Medikamentenmissbrauch) und bedarf der andauernden Blutwäsche.

 

Um diese lebenserhaltende Behandlung durchführen zu können, benötigt der Patient eine arterio - venöse Kurzschlussverbindung (SHUNT). Diese wird vorzugsweise am Unterarm und in örtlicher Betäubung während eines ambulanten oder stationären Eingriffes vom Gefäßchirurgen angelegt. Andere arterio-venöse Verbindungen erfordern die Implantation von Kunststoffprothesen, die speziell für die dauernde Belastung durch Punktion hergestellt werden.

So erreichen Sie uns

 

 

Klinik für Gefäßchirurgie

 

Chefarzt und Ärztlicher Direktor
Dr. med. Andreas Gussmann

 

Pieskower Straße 33
15526 Bad Saarow

 

Telefon: (033631) 7-30 60

Telefax: (033631) 7-30 51

 

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