HELIOS Klinikum Bad Saarow

Stationäre Schmerztherapie

Hilfe bei chronischen Schmerzen - multimodale Schmerztherapie

Schmerzen haben als Warnsignal eine wichtige Schutzfunktion für den Körper. Wenn sich der Schmerz als andauernder Begleiter einstellt, wenn er das Alltagsleben, die Arbeitsfähigkeit und die Seele belastet, wenn das Leben eines Menschen dauerhaft über Monate vom Schmerz dominiert wird, dann sprechen wir von chronischen Schmerzen. Wir bieten betroffenen Menschen durch die Behandlung in unserem Klinikum Hilfe und Begleitung an.  

 

Ziel unserer Arbeit ist es, immer gemeinsam mit dem Patienten einen eigenverantwortlichen Umgang mit dem Schmerz zu entwickeln. Vor Einleitung einer Therapie erfolgt die interdisziplinäre Diagnostik durch ein ärztliches Gespräch, die Sichtung der Vorbefunde, eine klinische Untersuchung und eine psychologische Diagnostik.

 

Erst nach Abschluss der Diagnostik können die Behandlungsmöglichkeiten mit dem Patienten individuell erörtert werden, insbesondere, inwiefern eine stationärere Therapie erforderlich ist. Im Bereich der stationären Therapie bieten wir individuelle Einzelbehandlungen und Gruppentherapien an. So profitieren die Patienten von den positiven Effekten der Gruppendynamik und haben die Möglichkeit zum intensiven Erfahrungs­austausch mit anderen Betroffenen. Wir setzen auf die Kompetenz und aktive Mitarbeit unserer Patienten.

 

Die Grundlage für die Therapie chronischer Schmerzen basiert auf dem biopsycho­sozialen Modell der Schmerzentstehung unter Beachtung von Chronifizierungs­faktoren. Hierbei werden körperliche, psychische und soziale Aspekte im individuellen Zusammenhang berücksichtigt und in ein ganz­heitliches Therapiekonzept zur Schmerz- und Krankheitsbewältigung nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen integriert.

 

Wir arbeiten in einem interdisziplinären Behandlungsteam, das aus Ärzten für Anästhesiologie und spezielle Schmerztherapie, Dipl.-Psychologen, Physiotherapeuten und Pflegekräften besteht. Bei Bedarf können jederzeit weitere Fachleute aus anderen Kliniken hinzugezogen werden.

 

Ablauf

Die Anmeldung zu Diagnostik und nachfolgender Therapie kann durch den Patienten selbst oder den behandelnden Arzt über  die Schmerzhotline unter der Telefonnummer: (033631) 7-33 58  (von 10 – 16 Uhr) erfolgen.

 

Daraufhin erhält jeder Patient entweder durch Zusendung oder bei persönlicher Abholung einen Fragebogen. Dieser soll – komplett ausgefüllt – zusammen mit sämtlichen für die Schmerzen relevanten Befunden der vorbehandelnden Ärzte zur Erstuntersuchung mitgebracht werden, da wir Informationen über das bisherige Beschwerdebild sowie über durchgeführte Diagnostik und Therapie benötigen. Für die prästationäre Diagnostik ist außerdem ein Einweisungsschein des Hausarztes bzw. behandelnden Arztes erforderlich.

 

Behandelt werden Patienten mit:

  • chronischen Kopf- und Gesichtsschmerzen
  • chronischen Rückenschmerzen
  • chronischen Schmerzen des Bewegungssystems
  • neuropathischen Schmerzen (u. a. Zoster-Neuralgie)
  • Ganzkörperschmerzen (Fibromyalgie) Schmerzen ohne erkennbare Ursache  

 

Die Behandlungsziele sind:

  • Erkennen von Schmerzauslösern
  • Erlernen von Techniken zur Schmerzlinderung
  • Optimierung, ggf. Reduktion der Schmerzmedikation
  • Aufbau von Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit

Das Behandlungsprogramm umfasst:

  • Körperliche Aktivierung
  • Physiotherapie
  • Psychotherapeutische Schmerzbewältig in Einzel- und Gruppengesprächen
  • Entspannungsübungen
  • Körperwahrnehmungstraining
  • Patientenschulung zum Thema „chronischer Schmerz“  

So erreichen Sie uns

Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie 

Pieskower Straße 33
15526 Bad Saarow

Dr. med. Stefan Wirtz

Chefarzt Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie
Tel.: 033631 7-31 81
Fax.: 033631 7-25 48
E-Mail senden

Dr. med. Joanna Anna Seidel

Fachärztin für Anästhesiologie, Schmerztherapie, Palliativmedizin

Intensiv- und Notfallmedizin

Oberärztin des Bereiches Schmerztherapie


Telefon: (033631) 7-38 45

E-Mail:

Schmerz - Hotline

Telefon: (033631) 7-33 58


Über uns