08.10.09
Am 3. Oktober 2009 besuchte Dr. Aziz Msuya und seine Frau Hadjia das HELIOS Klinikum Bad Saarow. Dr. Msuya gehört zu den bekanntesten Ärzten in Tansania .Als Leiter der Gesundheitsverwaltung der Region Nambala und Ärztlicher Direktor betreut er zusammen mit acht weiteren Ärzten im dortigen Krankenhaus 350.000 Menschen. Dafür stehen gerade einmal 120 Betten zur Verfügung.
Tansania ist eines der ärmsten Länder der Erde. Alle fünf Minuten stirbt ein Kind an den Folgen von Malaria. Auch HIV/AIDS, Gelbfieber und Cholera gehören zu den alltäglichen Krankheiten.
Frau Dr. Edeltraud Milz, niedergelassene Allgemeinmedizinerin aus Fürstenwalde, organisierte den Besuch von Dr. Msuya im Bad Saarower Klinikum. Sein Wunsch war es, die Kinderklinik und den Kreißsaal zu besichtigen. Dr. sc. med. Klaus-Dieter Sparr, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin sagte bei der herzlichen Begegnung: „… dass wir uns öfter darüber bewusst werden sollten, wie gut es uns in Deutschland geht“. In diesem Zusammenhang fügte er hinzu, dass im Bad Saarower Klinikum bereits 17 schwerkranke Kinder aus dem Friedensdorf International behandelt wurden. Die meisten davon kamen aus Angola und Afghanistan.
Im Kreißsaal wurde Dr. Msuya in seiner Landessprache auf Swahili von Frau Stefanie Hruschka begrüßt. Die junge Assistenzärztin war selbst unlängst für vier Monate zu einem Auslandspraktikum in Tansania. Der Oberarzt der Klinikfür Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Dr. med. Hans-Peter Winkler, demonstrierte den Gästen das neue 3D-4D-Ultraschallgerät, was auf großes Interesse stieß.
Enrico Jensch, der Geschäftsführer des HELIOS Klinikums Bad Saarow zeigte sich sehr berührt von der Begegnung. Eine Beteiligung des Klinikums an dem Hilfsprojekt für Nambala ist angedacht.
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