HELIOS Klinikum Bad Saarow

"Weddell-Meer, Schelfeis und Polarstern“

Dr. med. Jürgen Nantke

  • Neue Fotoausstellung im HELIOS Klinikum Bad Saarow

„Weddell-Meer, Schelfeis und Polarstern“ heißt die Fotoausstellung von Dr. med. Jürgen Nantke, leitender Oberarzt der Zentrale Notaufnahme und Rettungsmedizin, die seit Februar 2013 im Wandelgang des HELIOS Klinikums Bad Saarow zu besichtigen ist. Die Ausstellung zeigt beeindruckende Fotos vom Aufenthalt des Notarztes in der Antarktis und sensationelle Bilder von Kaiserpinguinen.

 

Von Dezember 2007 bis März 2009 verlegte Dr. med. Nantke seine Arbeitsstätte in die Antarktis nahe dem Weddell-Meer, dem größten der rund 14 Randmeere des Südlichen Ozeans. Als Arzt und Leiter des Überwinterungsteams auf der Neumayer-Station II nahm er in diesem Zeitraum an internationalen Forschungs- und Messvorhaben teil.  

 

„Ich bin aus der Überzeugung in die Antarktis gefahren, einen kleinen Beitrag für die Umwelt zu leisten. Aufgrund ihrer extremen geographischen Lage und ihrer Entwicklungsgeschichte ist die Antarktis ein einzigartiger Lebensraum mit einem noch weitgehend unbekannten und unberührten Ökosystem, welches eine große Bedeutung für den Wärmehaushalt der Erde und das globale Klima hat“, sagt der 50-jährige Oberarzt.

 

Das Thema Umwelt und Veränderung des Weltklimas gehören für Dr. med. Nantke zu den wichtigsten Themen unserer Zeit. Um das  Klimasystem der Erde verstehen zu können, ist es notwendig, mit einem Netzwerk von Mess- und Forschungsstationen kontinuierlich Wetterdaten zu bestimmen und wissenschaftliche Forschungseinrichtungen auf der ganzen Welt zu betreiben.

 

„Die Polargebiete spielen dabei eine entscheidende Rolle. Schmilzt das Eis an den Polkappen, steigt der Meeresspiegel und große Küstengebiete werden unbewohnbar. Tauen die Dauerfrostgebiete, werden riesige Mengen des Klimagases Methan freigesetzt. Wie es um die Polargebiete bestellt ist, hat folglich unmittelbaren Einfluss auf unser Leben“, erklärt Dr. med. Jürgen Nantke. „Besonders beeindruckend sind die riesigen Eisberge, die bedrohlich jedes Jahr vom Schelfeis abbrechen und mit großem Getöse in das Wasser stürzen.  Das Schelfeis ist bis zu 200 Meter dick“, fügt er hinzu.

 

Das neunköpfige Forschungsteam, das sich aus Wissenschaftlern, Technikern, einem Koch und dem Arzt und Stationsleiter, Dr. med. Nantke, zusammensetzte, überwinterte 13 Meter unter dem Eis. Unter vollständigen Isolationsbedingungen war eine Kontaktaufnahme zur Außenwelt nur über Funk, Telefon und eine Internet-Standleitung möglich. Neben seiner verantwortungsvollen Tätigkeit nutzte Dr. med. Nantke jedoch auch die Zeit, um einzigartige Naturaufnahmen von Gletschern, Eis, Schnee und einer Kolonie mit etwa 5.000 brütender Kaiserpinguine zu machen.

 

Das Alfred Wegener Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) betreibt mehrere Forschungsstationen in den polaren Regionen. Dazu zählt auch die Neumayer Station, die sich mit den Folgen der Klimaerwärmung für die Antarktis und den angrenzenden Ozeanen beschäftigt. 

 

Die Ausstellung ist noch bis Ende April zu sehen. Alle Interessierten sind sehr herzlich eingeladen.

 

 

 

Für Gesundheit am Scharmützelsee steht das HELIOS Klinikum Bad Saarow. Mit fachlicher Kompetenz, modernster Medizin und menschlicher Fürsorge wird den Patienten Spitzenmedizin geboten. Um für jeden einzelnen Patienten eine bestmögliche, individuelle Therapie sicherzustellen, arbeiten die Mediziner fachübergreifend zusammen.

Das neu sanierte Krankenhaus mit 571 Planbetten bietet in 15 Fachabteilungen, zwei Instituten, einer Zentralen Notaufnahme und einem Zentrallabor nahezu das gesamte Spektrum der Medizin. Insgesamt arbeiten am Klinikstandort etwa 1.000 Mitarbeiter.

Das HELIOS Klinikum Bad Saarow ist in ein weitreichendes Landschaftsschutzgebiet eingebettet. Es liegt etwa 70 km südöstlich von Berlin am Scharmützelsee, 30 Autominuten vom Großflughafen Berlin Brandenburg entfernt. Mit der Eröffnung eines Bahnhaltepunkts ist das Klinikum seit Herbst 2011 direkt mit der Bahn erreichbar.

 

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 72 eigene Kliniken, darunter 50 Akutkrankenhäuser mit sechs Maximalversorgern in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin und Wuppertal sowie 22 Rehabilitationskliniken. Darüber hinaus hat die Klinikgruppe 32 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren und 13 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der HELIOS Konzernzentrale ist Berlin.

HELIOS versorgt jährlich mehr als 2,7 Millionen Patienten, davon mehr als 750.000 stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als 23.000 Betten und beschäftigt über 43.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2011 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von 2,7 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

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