24.05.11
IQM-Qualitätsergebnisse bestätigen exzellente Versorgung von
Gefäßpatienten in der HELIOS William Harvey Klinik
· Fachkrankenhaus für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin veröffentlicht zum
zweiten Mal seine IQM-Qualitätszahlen
· Alle gefäßchirurgischen IQM-Zielwerte erreicht
· Aktives Fehlermanagement zur Qualitätsverbesserung
· Peer-Review-Verfahren als kollegiale Hilfe zur Selbsthilfe
Die HELIOS William Harvey Klinik Bad Nauheim hat erneut exzellente medizinische Qualitätsergebnisse erzielt. Das belegen die IQM-Kennzahlen für das Jahr 2010, die seit dem 9. Mai 2011 im Internet abrufbar sind unter www.helios-kliniken.de/badnauheim-iqm. Hier lässt sich ablesen, wie erfolgreich das Fachkrankenhaus für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin seine Patienten behandelt. Die Qualitätsergebnisse stammen aus der IQM-Datenauswertung von 132 Kliniken in Deutschland und der Schweiz, die der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) angehören. Insgesamt umfasst der IQM-Indikatorensatz 183 Qualitätskennzahlen für 48 relevante Krankheitsbilder und Behandlungsverfahren, die den medizinischen Qualitätskennzahlen der HELIOS Kliniken entsprechen. „Ziel ist es, unseren Patienten die bestmögliche Qualität in der medizinischen Versorgung zukommen zu lassen“, erklärt Klinikgeschäftsführer Florian Lendholt. „Durch IQM erhalten wir nicht nur Qualitätsergebnisse, die uns im trägerübergreifenden Vergleich zeigen, wo unsere Stärken und Schwächen sind. Wir nutzen das IQM-Verfahren ebenso für ein aktives Qualitätsmanagement, das durch die Verbesserung der Behandlungsprozesse und Senkung der Komplikationsraten zu besserer Behandlungsqualität und mehr Patientensicherheit führt.“
Die IQM-Werte 2010 bestätigen die Stärken der Klinik in der Gefäßchirurgie. Im Fokus der Qualitätsmessung standen mehr als 1000 Operationen und Kathetereingriffe an den Schlagadern (Arterien) von Hals, Bauch, Becken und Beinen von insgesamt 3100 operativen Eingriffen, die 2010 in der Klinik durchgeführt wurden. „Wir haben alle IQM-Ziele klar erreicht“, fasst Dr. med. Thomas Umscheid, Ärztlicher Direktor, die Ergebnisse der HELIOS William Harvey Klinik zusammen. „Hier konnten wir nahtlos an unsere guten Ergebnisse aus dem Jahr 2009 anknüpfen.“
Um dieses hohe Niveau zu halten, unterzieht sich die Klinik einem ebenso transparenten wie konsequenten Qualitätsmanagement. „Wir besprechen alle medizinischen Problem- und Todesfälle gemeinsam und kollegial, aber auch sehr intensiv“, erläutert Dr. Umscheid.
Kommt man in der Analyse alleine nicht weiter, so versucht man in den IQM-Kliniken, den Ursachen mit Hilfe des sogenannten Peer-Review-Verfahrens auf den Grund zu gehen. Ziel des Verfahrens sei es, einen kontinuierlichen internen Verbesserungsprozess und eine offene Fehler- und Sicherheitskultur in den teilnehmenden Kliniken zu etablieren sowie die fächerübergreifende Zusammenarbeit zu fördern. Dabei werden Behandlungsprozesse mit auffälligen Ergebnissen von internen und externen medizinischen Experten (chefärztliche Peers) auf mögliche Fehler in den Abläufen, Strukturen und Schnittstellen hin untersucht. Die dabei identifizierten Qualitätsprobleme dienen anschließend als Grundlage für zielgenaue Maßnahmen zur Verbesserung der medizinischen Ergebnisqualität. Damit wird das wichtigste Ziel der Initiative Qualitätsmedizin erreicht: Durch Transparenz die Verbesserung der Behandlungsqualität aktiv voranzutreiben und damit die Qualität von Kliniken insgesamt kontinuierlich weiter zu steigern.
Die Ergebnisse der HELIOS William Harvey Klinik Bad Nauheim und weitere Informationen zur Initiative Qualitätsmedizin finden Sie im Internet unter:
www.helios-kliniken.de/badnauheim-iqm
www.initiative-qualitaetsmedizin.de
Die Initiative Qualitätsmedizin (IQM)
Führende Krankenhausträger haben sich 2008 zur „Initiative Qualitätsmedizin“ (IQM) zusammen geschlossen. Die trägerübergreifende Initiative mit Sitz in Berlin ist offen für alle Krankenhäuser aus Deutschland, der Schweiz und Österreich. Vorhandenes Verbesserungspotenzial in der Medizin sichtbar zu machen und zum Wohle der Patienten durch aktives Fehlermanagement zu heben, ist das Ziel von IQM. Dafür stellt IQM den medizinischen Fachexperten aus den teilnehmenden Krankenhäusern innovative und anwenderfreundliche Instrumente zur Verfügung. Die Mitglieder der Initiative verpflichten sich drei Grundsätze anzuwenden: Qualitätsmessung mit Routinedaten, Veröffentlichung der Ergebnisse und die Durchführung von Peer-Review-Verfahren. In derzeit 132 Krankenhäusern aus Deutschland und der Schweiz versorgen die IQM-Mitglieder jährlich rund 2,25 Millionen Patienten stationär. In Deutschland liegt ihr Anteil an der stationären Versorgung bei über elf Prozent.
Die HELIOS William Harvey Klinik Bad Nauheim ist eine Gefäßfachklinik mit 86 Betten, spezialisiert auf die interdisziplinäre Akutbehandlung von Krankheiten der Arterien und der Venen. Jedes Jahr vertrauen sich mehr als 15.000 Patienten mit Krampfaderleiden, Arterienverschlüssen, Aneurysmen, entzündlichen Gefäßerkrankungen der Klinik und ihrer Ambulanz an. Die Patienten kommen aus dem ganzen Bundesgebiet. Die Klinik ist zertifiziertes Gefäßzentrum der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie. Die HELIOS William Harvey Klinik Bad Nauheim ist ein Haus der HELIOS Kliniken Gruppe.
Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 63 eigene Kliniken, darunter 43 Akutkrankenhäuser und 20 Rehabilitationskliniken. Mit fünf Maximalversorgern in Berlin-Buch, Erfurt, Krefeld, Schwerin und Wuppertal nimmt HELIOS im deutschen Klinikmarkt eine führende Position bei der Privatisierung von Kliniken dieser Größe ein. Darüber hinaus hat die Klinikgruppe 29 Medizinische Versorgungszentren (MVZ). HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der HELIOS Konzernzentrale ist Berlin.
HELIOS versorgt jährlich mehr als zwei Millionen Patienten, davon rund 600.000 stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als 18.500 Betten und beschäftigt über 33.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2010 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von 2,5 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius SE & Co. KGaA.
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