HELIOS St. Elisabeth-Krankenhaus Bad Kissingen

Pflegeleitbild

Wir pflegen menschlich, mit Respekt und Gefühl, familienfreundlich, professionell, mitarbeiterfreundlich und  miteinander!

 

 

…menschlich…

 

 

Unser Ziel ist ein angemessener Umgang und die Gleichbehandlung Menschen aller Altersstufen, verschiedener Herkunft und sozialer Stellung, wodurch wir ihnen ein Umfeld bieten können, in dem sie sich sicher, verstanden, akzeptiert und angenommen fühlen und somit ihre individuellen Bedürfnisse zum Ausdruck kommen können durch

 

  • Empathie

  • Eine neutrale Grundeinstellung der Mitarbeiter

  • Eingehen auf individuelle Bedürfnisse des Patienten (Gewohnheiten, Tagesrhythmus...)

  • Minderung der Angst vor einer OP oder Untersuchungen mittels Information und Aufklärung

 

 

…mit Respekt…

 

 

Wir achten die Würde und Intimsphäre der Menschen und akzeptieren kulturelle und religiöse Bedürfnisse indem wir

 

  • einen respektvollen Umgang pflegen (Anklopfen, Bitte – Danke, Grüßen, Türen schließen…)
  • Besucher aus dem Zimmer schicken während der Durchführung von Pflegeverrichtungen
  • den Patienten informieren vor Maßnahmen
  • Privatgespräche untereinander vermeiden in Anwesenheit oder Hörweite von Patienten
  • auf angemessene Kleidung des Patienten achten, z. B. auf dem Weg zu Untersuchungen
  • aktivierend und situativ pflegen
  • Unterstützung bei der Körperpflege oder Ausscheidungen soweit möglich in einem separaten Raum durchführen
  • Krankenkommunion und Seelsorge vermitteln, Besuch am Hausgottesdienst oder über TV ermöglichen
  • eine Liste führen von Mitarbeitern, die über Fremdsprachenkenntnisse verfügen
  • spezielle Kostformen anbieten (z. B. schweinefleischfreie Kost)

 

 

…mit Gefühl…

 

 

Wir gehen mit sterbenden Menschen respektvoll um, wodurch wir ihnen und ihren Angehörigen in der letzten Lebensphase ein würdiges Sterben ermöglichen indem wir

 

  • Eng mit dem Palliativarzt und dem ausgebildetem Personal zusammenarbeiten
  • Seelsorge für die Patienten und auch für die Angehörigen ermöglichen (z. B. über den Priesternotruf)
  • Ruhe gewährleisten durch Unterbringung in einem Einzelzimmer, welches durch ein dezentes Hinweisschild an der Tür gekennzeichnet ist, damit auch andere Mitarbeiter des Hauses informiert werden (Reinigungspersonal, Mitarbeiter der Haustechnik)
  • Individuelle persönliche, kulturelle, soziale und religiöse Bedürfnisse und Wünsche berücksichtigen
  • das Schmerzmanagement einbinden
  • Übernachtungs- und Verpflegungsmöglichkeiten für Angehörige anbieten
  • halbjährlich Abschiedsgottesdienste anbieten für Angehörige der im Krankenhaus Verstorbenen
  • Mitfühlen, aber nicht mitleiden
  • den Patienten nicht alleine, aber in Ruhe lassen

 

  

…familienfreundlich…

 

 

Jeder Mensch lebt durch Beziehungen zueinander. Wir gehen auf die aktuelle Lebenssituation und familiäre Umstände ein und bieten Unterstützung. Dadurch ist die Einbindung der Angehörigen und Familien in die Pflege und Betreuung ein wesentlicher Bestandteil unseres Pflegeverständnisses. Hierzu gehören

 

  • Die Informationssammlung über Patienten durch die Angehörigen (z. B. Gewohnheiten)
  • Das Angebot von Übernachtungs- und Verpflegungsmöglichkeiten für Angehörige und für Eltern in der Kinderklinik
  • Die Vermittlung zum Sozialdienst
  • Angemessene Besuchszeiten
  • Das Angebot der Seelsorge
  • Einbeziehung und Anleitung der Angehörigen in die Pflege des Patienten nach der Entlassung (Diätberatung, Anleitung zur Wund- und Stomaversorgung…)
  • Ein Offenes Ohr und Verständnis für die Ängste und Sorgen der Angehörigen

 

 

 …professionell…

 

 

Wir sehen es als unsere ständige Verpflichtung an, professionell zu pflegen, um die Qualität der Pflege zu erhalten und zu steigern, die Ressourcen unserer Patienten zu erkennen und zu fördern. Hierzu nutzen wir

 

  • Einheitliche, an neueste Erkenntnisse aus der Pflegeforschung angepasste Pflegestandards
  • Die Implementierung von Expertenstandards
  • Pflichtfortbildungen
  • Weitergabe von Erlerntem z. B. in Stationsfortbildungen
  • Das Bestreben von Mitarbeitern, sich weiterzubilden (Fachausbildung) und Zusatzfunktionen zu übernehmen (Praxisanleiter, Hygiene- Gerätebeauftragter der Station)
  • Das Beschwerdemanagement als Mittel zur Aufdeckung von Verbesserungspotenzial
  • Die Einhaltung von Datenschutz und Schweigepflicht
  • Die Übergabe am Krankenbett und eine ausführliche Dokumentation
  • Die Kommunikation mit der Krankenpflegeschule
  • Unser  Bewusstsein, dass jeder Mitarbeiter eine Vorbildfunktion gegenüber Kollegen, Krankenpflegeschülern und Patienten hat
  • Digitale Medien

 

 

…mitarbeiterfreundlich…



Wir arbeiten in einer mitarbeiterfreundlichen Atmosphäre, damit die Freude am Pflegeberuf erhalten, gesteigert und weitergegeben werden kann. Grundlagen hierfür sind

 

  • Stationsleitungen mit Zusatzausbildung
  • Regelmäßige Teambesprechungen und Mitarbeitergespräche
  • Chancengleichheit bei der Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen, Ausschreibungen
  • Die Berücksichtigung von Wünschen der Mitarbeiter für Fortbildungen
  • Adäquate, angepasste Schichtbesetzungen, Arbeitszeitmodelle und Dienstzeiten unter Berücksichtigung der PPR, Belegung der Station und Kernarbeitszeiten
  • Dienstplanung unter Berücksichtigung arbeitsmedizinischer Erkenntnisse
  • Differenzen und Konflikte zeitnah und offen anzusprechen
  • Vergütungsgleichheit
  • Übernahme von Eigeninitiative und Verantwortung

 

 

…miteinander…

 

 

Wir respektieren und wertschätzen die Arbeit anderer Abteilungen im Krankenhaus, die an der Versorgung und Betreuung der Patienten beteiligt sind und streben eine bestmögliche Kooperation untereinander an. Da wir direkt am Patienten arbeiten, sehen wir uns in einer Art Vermittlerrolle zwischen dem ärztlichen Dienst und allen anderen Bereichen. Förderlich hierfür sind

 

  • Eine klare Abgrenzung der Zuständigkeiten
  • Ein Respektvoller, freundlicher Umgang untereinander (Anklopfen, Bitte – Danke, Grüßen)
  • Offenheit für Anregungen, Verbesserungsvorschläge und Kritik, um konstruktiv an Lösungsmöglichkeiten und der Optimierung von Arbeitsabläufen arbeiten zu können
  • Möglichkeiten zur Aussprache in den Stationsleitungssitzungen mit Führungskräften der anderen Abteilungen
  • Terminabsprachen und – verschiebungen falls möglich zum Wohl des Patienten
  • Transparenz bei Entscheidungsfindungen
  • Pflegevisite und Therapiebesprechungen z. B. zusammen mit z. B. Physiotherapeuten
  • Konkurrenzdenken abzuschaffen
  • Teilnahme an betrieblichen Veranstaltungen (z. B. Betriebsfest, Weihnachtsfeier..)


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