HELIOS St. Elisabeth-Krankenhaus Bad Kissingen

Viszeralchirurgie und Proktologie

Diagnostik und Therapie von allgemein-, viszeralchirurgischen und proktologischen Erkrankungen.

 

Leistungsspektrum Viszeralchirurgie und Proktologie:

  • Diagnostik mittels digitalem Röntgen (Bilder können b. Bed. auf CD mitgegeben werden)
  • Ultraschalluntersuchungen
  • Proktoskopien und Rektoskopien
  • Erkrankungen der Darm- und Enddarmorgane
  • Erkrankungen anderer Bauchorgane (u. a. Gallenblase)
  • Erkrankungen der Schilddrüse
  • Erkrankungen der Bauchdecke (Nabel-, Narben-, Zwerchfell-, Leistenbruch)
  • Versorgung von Problemwunden (Ulcera, offene Wunden etc., z. T. mit V.A.C.-Therapie)
  • Konservative Kontinenzbehandlung
  • Ambulante Operationen
  • laparoskopische Operationen (Blinddarm, Gallenblase, Bauchdecken- und Leistenbruch)
  • Entfernung von Weichteilgeschwülsten und Weichteilvergrößerungen
  • Kinderchirurgie 

Venenbehandlung

Venenerkrankungen gehören zu den großen Volkskrankheiten in Deutschland. Bis zu 40 Prozent der Frauen und 20 Prozent der Männer sind davon betroffen. Unbehandelt nehmen sie stetig zu können zu Durchblutungsstörungen mit heftigen Beschwerden führen.

 

In Praxis werden die Verfahren der Venentherapie so kombiniert, dass eine optimale individuelle Lösung für den Patienten entsteht, sodass dieser schnellstmöglich sein normales Leben aufnehmen kann und keine Kompressionsstrümpfe tragen muss.

Radiowellen-Verfahren (Closure-Katheter):

 

In die betroffene Vene wird durch einen kleinen Einschnitt ein dünner Katheter eingeführt. Der Katheter überträgt Hochfrequenzenergie auf die Venenwand, was zu deren Erhitzung, Kollaps und Verschluss führt. Nach der Verödung übernehmen gesunde Venen deren Aufgabe

 

Vorteile:

         Linderung der Symptome

         Örtliche oder regionale Betäubung

          Gutes kosmetisches Ergebnis mit minimalen oder gar keinen  Narben

          Kurze Genesungszeiten

          Aufnahme normaler Aktivitäten innerhalb von 1-2 Tagen

Ultraschallassistierte Schaumsklerotherapie (Verödung):

 

Mit einer feinen Nadel wird ein alkoholähnlicher Stoff, der die Venenwände reizt, direkt in die Krampfadern eingespritzt. wodurch sich ein  Blutgerinsel bildet welches das Blutgefäß verstopft. Dadurch werden die Venenwände verklebt und abgebaut. Diese Methode ist insbesondere zur Behandlung von Besenreisern oder oberflächlichen Venen geeignet.

 

Endoskopische subfasziale Perforantendissektion (ESDP):

 

Bei dieser komplikationsarmen, minimalinvasiven Methode werden die Verbindungsvenen über einen kleinen Schnitt am oberen Unterschenkel mithilfe eines Endoskops aufgesucht und unterbunden. Diese Methode ist vor allem vorteilhaft bei venös bedingten chronischen Gewebsveränderungen („offenes Bein“), da der Schnitt außerhalb der von der Wundheilungsstörung betroffenen Region stattfindet.

 

Miniphlebektomie:

 

Durch kleine Inzisionen werden Venen, die an oder nahe der Hautoberfläche liegen, mit Hilfe von speziellen Häkchen entfernt (Häkchen-Technik).

 

 

MUDr. Pavol Klobusicky

Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Tel.: +49 971 805-6001
Fax.: +49 971 805-6005
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Ayman Al-Kafri

Facharzt für Chirurgie
Tel.: +49 971 80 5 60 01
Fax.: +49 971 80 5 60 05
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