HELIOS St. Elisabeth-Krankenhaus Bad Kissingen

Multimodale Schmerztherapie

Unter Multimodaler Schmerztherapie versteht man die Behandlung chronischer Schmerzpatienten durch Spezialisten unterschiedlicher Fachgebiete (Ärzte, Psychologen, Physiotherapeuten ...), um die vielen Gesichter ihrer chronischen Schmerzkrankheit ganzheitlich erfassen zu können.

 

Wann kommt für Sie eine multimodale Schmerztherapie in Frage?

  • Sie haben seit mindestens 6 Monaten Schmerzen
  • Sie haben eine somatische Begleiterkrankung (z. B. Bluthochdruck, Diabetes)
  • Sie haben eine erhebliche schmerzrelevante psychische Beeinträchtigung
  • Bisherige Therapieansätze im ambu lanten oder stationären Bereich haben nicht geholfen

 

Für welche Schmerzformen kommt die stationäre multimodale Schmerztherapie in Frage?

 

Grundsätzlich behandeln wir jegliche Form von chronischen Schmerzen

  • Chronischer Rückenschmerz/Brustschmerz/Beckenschmerz
  • Schmerzen des Bewegungsapparates
  • Fibromyalgie
  • Chronischer Abdomineller Schmerz, Leistenschmerz
  • Chronischer Kopfschmerz (Migräne/Spannungskopfschmerz)/Chronischer Gesichtsschmerz
  • Narbenschmerzen, chronischer Schmerz nach Operationen
  • Nervenschmerzen (Postzosterneuralgie, M. Sudeck ...)
  • Durchblutungsmangelschmerz

 

Für folgende Behandlungen bietet sich die stationäre Therapie an:

  • Medikamentöse  Neueinstellung
  • Interventionen wie z. B. sakrale Blockaden, Nervenblockaden z. B. im Kopf/Halsbereich
  • Spezialisierte Krankengymnastik
  • Spezialisierte Ergotherapie
  • Psychotherapeutische Gruppensitzungen/Einzelgespräche
  • Entspannungsverfahren/Achtsamkeitstraining
  • Ebenso für Patienten mit komplizierten  Begleiterkrankungen,eingeschränkter Mobilität

 

Für welche Patienten ist die stationäre, multimodale Schmerztherapie nicht geeignet:

  • Patienen aber eine Pflegestufe 2. Hier würden wir eine schmerztherapeutische , stationäre Kurzbehandlung, außerhalb des Gruppenkonzeptes, durchführen
  • Suchterkrankungen mit aktuellem Konsum
  • Akute Psychosen
  • Die vorrangig akute Behandlung oder Diagnostik von Begleiterkrankungen
  • Fehlende Bereitschaft zur regelmäßigen Teilnahme am psychotherapeu tischen Therapieangebot


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